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Bundespolizei gründet neue SOKO.Quelle KSTA

4. November 2008

50 Millionen Euro Schaden

Von Clemens Schminke, 28.10.08, 18:10h, aktualisiert 28.10.08, 18:30h

Eine neue Ermittlungsgruppe mit Namen „Black Book“ soll systematisch gegen Vandalismus und Graffiti vorgehen. Ob in Bahnhöfen oder Zügen: 46 000 Mal hat die Deutsche Bahn im vorigen Jahr mutwillige Sachbeschädigungen registriert.

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Jens Flören von der Bundespolizei vor einem bemalten Nahverkehrswagen. (Bild: Hennes)

Köln Als „Black Book“ wird in der Sprayerszene ein Buch bezeichnet, das die Graffiti des Besitzers dokumentiert. Es enthält Fotos, Skizzen und Zeichnungen befreundeter Sprayer, manchmal zudem Zeitungsartikel. „Black Book“ heißt auch die Ermittlungsgruppe, die die Bundespolizeidirektion Köln unter Leitung von Roland Goerke ins Leben gerufen hat mit dem Ziel, systematisch gegen Vandalismus und Graffiti vorzugehen.Mit einem ersten großen Erfolg, wie Goerke am Dienstag sagte. Die Ermittler hätten kürzlich fünf Männer im Alter von 22 bis 29 Jahren bei der Ausübung von zwei Taten ertappt. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung sei ihnen ein „Black Book“ in die Hände gefallen, das bei der Aufklärung weiterer Taten eine wichtige Rolle spiele. Auf den Besitzer des Buchs würden Schadenersatzforderungen „in fünfstelliger Höhe“ zukommen.

Der Kölner Fall steht exemplarisch für ein Problem, das Bundespolizei und Deutsche Bahn veranlasst hat, bundesweit die Kampagne „Vandalismus ausbremsen“ zu planen. Für Nordrhein-Westfalen haben am Dienstag der Vizepräsident der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Joachim Moritz, und der Leiter der Konzernsicherheit der Deutschen Bahn AG, Jens Puls, den Startschuss gegeben. Ob in Bahnhöfen oder Zügen: 46 000 Mal hat die Deutsche Bahn im vorigen Jahr mutwillige Sachbeschädigungen registriert, mit einem Gesamtschaden von mehr als 50 Millionen Euro. „Wir reden nicht über Peanuts“, sagte Moritz, der auch die Zahlen für NRW präsentierte. Danach haben 7500 Vandalismus-Straftaten und 1500 Graffiti-Farbaufträge im Jahr 2007 einen Schaden von 8,5 Millionen Euro verursacht. In Köln summieren sich die Delikte auf 1500 bei einem Schaden von 1,7 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2008 sind in NRW 4300 Vandalismus-Taten (Köln: 750) und 1500 „Graffitidelikte“ (Köln: 400) gezählt worden.

Angesichts der steigenden Tendenz halten die Initiatoren die Kampagne für unverzichtbar. Sie richtet sich an Bahnkunden und Reisende, die bei der Beobachtung von Straftaten sofort der Bundespolizei oder Bahnmitarbeitern Bescheid sagen sollen, etwa unter der Hotline 01 80 / 5 23 45 66 (ab 14 Cent pro Minute). Die Bundespolizei begleitet die Aktion damit, dass sie die Überwachung der Bahnanlagen verstärkt. Zudem findet am 28. und 29. Oktober im Kölner Hauptbahnhof ein „Aktionstag“ mit ausgewählten Schulklassen statt. „Grundsätzlich leitet die Bahn bei jedem Graffiti- und Vandalismusdelikt ein strafrechtliches Verfahren ein“, unterstrich Puls. Und bis zu 30 Jahren nach der strafrechtlichen Verurteilung könne die Bahn Schadenersatz fordern und Pfändungen einleiten.


http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1218660760717

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Offizielle Pressemitteilung der Stadt Köln zum 10jährigen.Quelle Stadt Köln

2. November 2008

10 Jahre Kölner Anti Spray Aktion



OB Fritz Schramma lud KASA-Partner zum Festakt ins Rathaus ein

Mit einem Festakt hat die Kölner Anti Spray Aktion – KASA – ihr 10-jähriges Bestehen gefeiert. Zu diesem Anlass hatte Oberbürgermeister Fritz Schramma am Donnerstag, 30. Oktober 2008, zu einem Empfang in den Hansasaal des Historischen Rathauses eingeladen.


In seinem Grußwort lobte Oberbürgermeister Fritz Schramma den gemeinsamen Einsatz der Kölner Anti Spray Aktion und sprach von einer Erfolgsgeschichte für Köln. Das Anliegen von KASA, mit Graffiti besprühte Flächen schnell zu reinigen und die Täter dingfest zu machen, sei ein wesentlicher Bestandteil der Sauberkeitsinitiative der Stadt Köln: „Eine saubere und gepflegte Umgebung ist zu allererst natürlich wichtig für die Einwohner. Sie fördert deren Identifikation mit der Heimatstadt. Die Sauberkeit hat aber darüber hinaus auch enorme Bedeutung für das Bild, das die unzähligen Touristen und Geschäftsleute von Köln bekommen und als Botschaft in ihre Heimat mitnehmen. Ja, sie ist sogar ein nicht unerheblicher Standortfaktor für die Wirtschaft. In diesem Sinne lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir uns alle in Köln noch wohler fühlen können!“


Der Oberbürgermeister kündigte an, den Einsatz gegen Farbschmierereien zu verstärken: „Wir werden im kommenden Jahr die Finanzmittel für die Reinigung von Wänden öffentlicher Gebäude um 100.000 Euro auf insgesamt 580.000 Euro erhöhen. Auch die Zahl der Reinigungsteams werden wir verstärken.“


In einer anschließenden kleinen Talkrunde verdeutlichten Oberbürgermeister Fritz Schramma, Stadtdirektor Guido Kahlen, der Leitende Kriminaldirektor Norbert Wagner, KVB-Vorstand Walter Reinarz, der Leiter der Bundespolizeiinspektion, Roland Goerke, sowie der Geschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, Thomas Tewes, das unermüdliche Engagement der KASA.


Stadtdirektor Guido Kahlen versprach, dass die Bemühungen der KASA nicht nachlassen würden: „Die KASA wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass illegale Graffiti nicht hingenommen werden. Das zehnjährige Bestehen ist nicht nur ein Grund zum feiern, sondern sollte auch zum Anlass genommen werden, noch bessere Ergebnisse zu erzielen.“


Die Kölner Anti Spray Aktion ist ein Zusammenschluss von Stadt Köln, Kölner Verkehrs-Betriebe AG, Kölner Haus- und Grundbesitzerverein, Deutsche Bahn AG, Polizei, WDR und vielen weiteren Unternehmen und Institutionen. Insgesamt sind 35 Partner beteiligt.


Ein Jahr vor dem Doppelgipfel 1999 gegründet, arbeitet die KASA als Ordnungspartnerschaft, um illegale Farbschmierereien im Stadtbild zu reduzieren. Jeder Partner folgt der Philosophie, die eigenen Objekte möglichst zügig und nachhaltig zu reinigen. Die Aktivitäten sollen andere Hauseigentümer zur Nachahmung anregen. Dieser Multiplikatoreffekt soll Köln attraktiver, sauberer und gastfreundlicher machen


Alleine an städtischen Gebäuden haben die städtischen Reinigungsteams seit Gründung der KASA rund 180.000 Quadratmeter gereinigt, was der Größe von rund 25 Fußballfeldern entspricht. Aktuell gibt die Stadt Köln rund eine halbe Million Euro allein an Sachkosten aus, um die Reinigung der eigenen Objekte sicherzustellen.


Die Deutsche Bahn hat im Jahr 2007 bezogen auf den Raum Köln Farbschmierereien an 53 Fernzügen, 179 Nahverkehrszügen und 118 S-Bahnen entfernt. Die Kosten beliefen sich auf rund 940.000 Euro.


Die Kölner Verkehrs-Betriebe haben in den letzten fünf Jahren Farbschmierereien an ca. 300 Straßenbahnen beseitigt. Die Kosten betragen rund 400.000 Euro pro Jahr.

Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Jörg Wehner

K.A.S.A. stellt 3 Reinigungsteam ab 2009 ein.Quelle Express

2. November 2008

Neues Reinigungsteam

Graffiti-Sprayer demotivieren

Von Nicole Stötzel, 30.10.08, 23:18h

Die Stadt Köln setzt ab 2009 ein drittes Reinigungsteam zum Entfernen von Graffiti ein. Seit der Gründung der „Kölner Anti Spray Aktion“ 1998 wurden über 180.000 Quadratmeter Sprühereien entfernt. Dies will sich die Stadt nächstes Jahr 580.000 Euro kosten lassen.

Die Zahlen sind beeindruckend. Allein an städtischen Gebäuden wurden seit 1998 mehr als 180.000 Quadratmeter Farbsprühereien entfernt, das entspricht einer Größe von 25 Fußballfelder. Über 35.000 Quadratmeter wurden mit einer Schutzbeschichtung versehen. Die Kölner Anti Spray Aktion (Kasa) wird zehn Jahre alt und hat in dieser Zeit eine Menge bewirkt.

„Das stetige Reinigen nimmt den Sprayern die Motivation, da ihnen so die Möglichkeit zur öffentlichen Präsentation genommen wird“, sagte gestern Fritz Schramma. Der Oberbürgermeister hatte alle 34 an der Aktion beteiligten Unternehmen ins Rathaus eingeladen. Er kündigte an, 2009 ein drittes Reinigungsteam einzusetzen. „Außerdem werden wir die Finanzmittel um 100.000 Euro auf insgesamt 580.000 Euro erhöhen“, so Schramma.

Graffiti zu entfernen, ist häufig teuer. Das musste ein privater Hauseigentümer jüngst feststellen. „Einen Quadratmeter Wärmeschutzfassade zu reinigen, hat 40.000 Euro gekostet“, erklärte Thomas Tewes, Geschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins. 1,2 Millionen Euro müssen die KVB jährlich in die Hand nehmen, um alle Graffiti wegzubekommen und zerkratzte Scheiben auszutauschen.

Prominente Stellen bevorzugt

Die Sprayer suchen sich bevorzugt Stellen aus, wo sie wahrgenommen werden. „Jedes dritte Graffiti gibt es in der Innenstadt, dann folgen Zollstock, Rodenkirchen, Kalk und Mülheim“, sagte Kripochef Norbert Wagner. Im ersten Halbjahr 2008 wurden 1.100 Straftaten angezeigt. Die Aufklärungsquote liege bei 20 Prozent, so Wagner.

Die Kasa wurde 1998 im Vorfeld des Doppelgipfels ins Leben gerufen. Die vielen Staatsmänner sollten einen positiven Eindruck von Köln gewinnen.

Kasa Kinospot Farbsprayterrorist….

1. November 2008

Der gestrige Presseartikel zum 10jährigen Jubiläum der KölnerAntiSprayAktion hat mich nochmal an den Kinospot erinnert der so um das Jahr 2000 rum oder auch etwas früher in Köln eine Zeitlang in den Lichtspielhäusern lief.

Da zu passend folgende Äußerung aus dem Artikel: „Wir haben über Meldungen unserer Mitglieder in der Vergangenheit mehr als 50 Millionen Euro Schaden an Privathäusern ermittelt“, so Haus- und Grund-Chef Hanns Schaefer. „Und das wird trotz KASA von Jahr zu Jahr mehr.“

10 Jahre K.A.S.A. Presseartikel vom 31.10.08 .Quelle Express

31. Oktober 2008

Köln – Alarmierend

Mehr als 50 Millionen Euro Schaden an Privathäusern

Am Donnerstag feierte die „Kölner Anti Spray Aktion“ (KASA) im Rathaus zehnjähriges Bestehen. 34 Unternehmen und Behörden von der Stadt übers Domkapitel bis zum Amtsgericht wollten illegales Farbgeschmiere reduzieren.

„Wir haben über Meldungen unserer Mitglieder in der Vergangenheit mehr als 50 Millionen Euro Schaden an Privathäusern ermittelt“, so Haus- und Grund-Chef Hanns Schaefer. „Und das wird trotz KASA von Jahr zu Jahr mehr.“

180.000 Quadratmeter Farbgeschmiere an städtischen Gebäuden wurden seit 1998 entfernt, Kosten: 500.000 Euro jährlich.

Bei den KVB wurden seit 2003 mehr als 300 beschmierte Bahnen gereinigt, Kosten pro Jahr: 400.000 Euro. Die Bahn gibt im Jahr allein für die Graffiti-Entfernung auf Zügen in Köln 940.000 Euro aus.

Untersuchungsergebnisse aus Halle jetzt in Buchform erhältlich.

26. Oktober 2008

Das Buch “Graffiti Kontrovers” ist für 14,90 Euro im Mitteldeutschen Verlag erschienen und wurde gefördert durch die Stadtwerke Halle und die HWG. Neben der Auflistung von aktuellen Zahlen und Entwicklungen beschäftigt sich das 240 Seiten dicke Buch auch mit den Motiven der Sprayer und der Entwicklung der jugendlichen Subkultur. ISBN 978-3-89812-582-

Halle gegen Graffiti

26. Oktober 2008

graffiti.jpg
Gemeinsam für eine saubere StadtIn Sachsen-Anhalt beträgt der jährliche Schaden durch Graffiti-Schmierereien nach offiziellen Angaben rund fünf Millionen Euro. Diese Summe kostet den Steuerzahler die Säuberung von besprühten Flächen.

Um eine effektive Eindämmung der Graffiti-Schmierereien zu erwirken, ist eine Bündelung von Maßnahmen und eine enge Zusammenarbeit verschiedener Partner geboten. Die Verwaltung der Stadt Halle (Saale) hat daher einen Maßnahmenkatalog als Grundlage zum gemeinsamen Handeln erarbeitet. Dazu gehört auch die Koordination der Arbeit des „Netzwerkes gegen illegale Graffiti“.

Auf diesen Internetseiten werden zum Thema „Graffiti“ vielseitige Informationen über Ursachen und Wirkung, aber auch über Schäden und wirksame Maßnahmen gegen Schmierereien gegeben. Sie richten sich nicht nur an Gegner dieser unmoralischen Beschädigung von privatem und öffentlichem Eigentum, sondern auch an die „Szene“ selbst und geben Hinweise an Eltern, Lehrer und Geschädigte zum Handeln.

Projektbeispiel Zürich (Schweiz)

21. Oktober 2008

Kunst, Kultur, Ärger

Schadensfall

Schutzbehandlungen

Eltern & Lehrer

Sprayer

Legal sprayen?!

Hier der Link:http://www.stadt-zuerich.ch/internet/pd/stp/praevention/home/beratung/graffiti.html

Projektbeispiel des Graffiti Vereins Dortmund

8. Oktober 2008

Was will der Verein erreichen?
Der Verein will illegale Graffiti-Schmierereien eindämmen. Das bedeutet, er will Geschädigte einbinden, Jugendliche über Folgen illegalen Sprühens aufklären und Täter nicht kriminalisieren.Um dies zu erreichen, baut der Verein die Öffentlichkeitsarbeit im Umgang mit dem Thema Graffiti aus. Bürgerinnen und Bürger werden sensibilisiert, sich aktiv mit dem Thema Graffiti auseinander zusetzen. Geschädigte sollen Farbschmierereien bei der Polizei zur Anzeige bringen. Mögliche Tätergruppen werden über Informationsveranstaltungen und pädagogische Projekte in Jugendeinrichtungen und Schulen angesprochen.

Um einer Kriminalisierung von jugendlichen Tätern entgegenzuwirken, setzt sich der Verein für das Programm der Schadenswiedergutmachung ein. Er wird unterstützend tätig, indem er bei Bedürftigkeit des Täters beispielsweise finanzielle Mittel für Farbe zur Verfügung stellt. Weiter wirbt er bei seinen Mitgliedern, sich an der Schadenswiedergutmachung zu beteiligen: Betroffene Mitglieder lassen den Schaden im Rahmen der Wiedergutmachung von den Tätern beseitigen. Ist eine Eigenleistung der Jugendlichen nicht möglich, bieten die Mitglieder Ersatzhandlungen an……

http://www.graffiti-verein-dortmund.de/


Graffiti Projekt des Jugendamtes Magdeburg

6. Oktober 2008

Graffiti-legal.com ist ein Projekt des Jugendamtes der Stadt Magdeburg in dem jugendliche Sprayer aus Magdeburg die Möglichkeit erhalten legal zu sprayen.

Legale Graffiti machen graue Wände lebendig. Wenn du legal sprayen willst und nicht weißt wo, dann bist du hier auf der richtigen Seite.

Hier der Link des Graffiti-Projektes der Stadt Magdeburg. Eine Aktion des Jugendamtes ohne Kooperationpartner von Seiten der Polizei ,Verkehrsbetrieben , DB oder ähnliches.

http://graffiti-legal.com

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