Archiv für 'Offene Kinder- und Jugendarbeit'

Kölner Stammtisch für Jugendarbeit. Thema: Kölner Jugendarbeit in Zeiten von Corona – Was kommt danach?

4. Juni 2020, admin

Kölner Stammtisch für Jugendarbeit

Liebe Kolleg*innen, Studierende, Ehemalige,

das nächste Treffen des Kölner Stammtisch für Jugendarbeit findet am 10. Juni um 12.00 Uhr statt. Wir treffen uns im Innenhof der GOT Elsaßstraße (Elsaßstraße 43, 50677 Köln).

Der Kölner Stammtisch Jugendarbeit lädt Interessierte zur Diskussions- und Austauschveranstaltung ein. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen können maximal 10 Personen teilnehmen, daher bitten wir Euch uns kurz mitzuteilen, ob Ihr dabei seid. Rückmeldungen bitte an maurice.kusber@th-koeln.de

 

Thema: Kölner Jugendarbeit in Zeiten von Corona – Was kommt danach?

„Jugendliche brauchen Freiräume“ – dieser Appell ist nicht neu, bekommt in Corona-Zeiten aber eine neue Dimension. Den 12- bis -18-Jährigen stehen gerade keinerlei gesellschaftliche Frei- oder Sozialräume zur Verfügung, die es ihnen ermöglichen würden, ihrem jugendlichen Leben nachzugehen.“ (Gunda Voigts 2020)

Diese Einschätzung von Gunda Voigts, die sie in ihren „Gedanken zum 1. Mai“ festhielt, wird von vielen in der Jugendarbeitspraxis und -forschung geteilt. Dabei wird angemerkt, dass in den letzten zwei Monaten viel über junge Menschen gesprochen wurde, sie meist auf ihre Rolle als „Schüler*innen“ reduziert wurden, aber sie selten selbst zu Wort kamen geschweige denn an Entscheidungen beteiligt wurden. Wie lässt sich das mit einer subjektorientierten Jugendarbeit vereinbaren? Wie geht es jetzt nach der Öffnung der Jugendeinrichtungen weiter? Wie können Interaktionen und Begegnungen weiterhin arrangiert werden und welche Möglichkeiten bietet Sozial Media. Wo liegen die Grenzen digitaler Jugendarbeit und wie kann sich da die Profession positionieren?

Diese Fragen sind wohl nur einige, die momentan viele aus der Jugendarbeitspraxis und -forschung beschäftigen. Wir laden hiermit gerne Vertreter*innen der Jugendarbeit in Köln ein, zu diesem Thema ins Gespräch zu kommen. Der Kölner Stammtisch für Jugendarbeit kann dabei als ein Reflexionsraum fernab von der alltäglichen Arbeit dienen.

 

Für den Kölner Stammtisch für Jugendarbeit

 

Andreas Thimmel (Professor an der TH Köln; Leiter des Forschungsschwerpunktes Nonformale Bildung, Jean-Monnet-Lehrstuhl „Bildung und Jugendarbeit in Europa“)

Nils Wenzler (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Köln im Forschungsprojekt „SOUNDS – SOlidarisches Handeln in der JUgendverbaNDsarbeit und verbandlichen Selbstorganisation. Neue Formen von Solidarität“)

Maurice Kusber (Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung)

 

Younes Alla (Studierender im Masterstudiengang „Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit“ an der TH Köln, Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Nonformale Bildung)

 

Hier die Einladung als PDF.10.06 Einladung13Treffen Kölner Stammtisch für Jugendarbeit

Gastreferent zum Thema “Demokratiebildung und Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit”

31. Mai 2020, admin

Ich freue mich über die Anfrage des Projektes “Vielfalt wir leben sie” der AGOT NRW, am 26.08.20 in Duisburg zum Thema “Demokratiebildung und Partizipation in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit” referieren zu dürfen. Der Fachtag wird im Jugendzentrum St. Peter in Duisburg stattfinden. Der Fokus soll neben dem wissenschaftlichen Input auf einem Austausch mit den Kolleg*innen liegen, der Fachtag richtet sich an Sozialarbeiter*innen die im Rahmen der laufenden Projektphase in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit jungen Menschen arbeiten. Weitere Informationen folgen.

Hier der Link auf die Projektseite: https://agot-nrw.de/vielfalt-wir-leben-sie-2020/

Diskussionsanregungen zur Corona Situation und der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

1. Mai 2020, admin

Hier die nächste Weiterleitung, Disziplin und Profession melden sich nun auch vermehrt mit Stellungnahmen zur aktuellen Situation bzw. wagen auch einen fachlichen Blick in die Zukunft des Feldes. Hier ein Auszug aus dem Newsletter des Kooperationsverbundes Offene Kinder- und Jugendarbei inklusive der Links zu den aktuellen Beiträgen.

“Anlässlich eines wegen Corona ausgefallenen Seminars in Lettland (Trainingskurses „Lobbying for youth work“ fand ersatzweise ein virtuelles Seminar mit den 25 Fachkräften aus 5 Ländern statt, das sich nur mit den aktuellen Auswirkungen der Krise auf die Jugendarbeit beschäftigt hat. Das war sehr interessant und fruchtbar und hat Werner Lindner und Claudius Siebel zu einem kleinen Artikel inspiriert.
Sie wollen den kleinen Artikel ausdrücklich als Diskussionsanregung in Coronazeiten verstanden wissen und machen daher das Angebot, ihn über die vorhandenen Kanäle zu veröffentlichen, um damit die Debatten um Jugendarbeit in diesen „schweren Zeiten“ ein wenig anzufeuern. Den Artikel findet Ihr hier.

 

Einne weiteren Diskussionsbeitrag liefern Sinah Mielich und Fabian Fritz von der Hamburger Universität, die eine Stellungnahme zur “Demokratiebildung nach der Zeit von Covid-19. Perspektive für die (politische) Kinder-und Jugendbildung” verfasst haben.

Ebenfalls eine Stellungnahme und Forderungen zur aktuellen Situation hat die LAG OKJA Berlin verfasst: “Jugendarbeit ist systemrelevant!” “

Erhebungen zu politischen Interventionen im Arbeitsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

1. Mai 2020, admin

“Weiterleitung”:

Auch in diesen Zeiten ist es gut, andere wichtige Themen nicht aus dem Auge zu verlieren.

Im Auftrag der BAG OKJE führen Moritz Schwerthelm und Nils Schuhmacher von der Universität Hamburg eine Befragung unter Einrichtungen und Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit durch. Im Mittelpunkt steht die Frage nach „politischen Interventionen“ im Arbeitsfeld.

Wir würden uns freuen, wenn sich zahlreiche Einrichtungen und Angebote aus der OKJA an dem Forschungsprojekt beteiligen. Unter den nachfolgenden Links findet ihr nähere Infos im Anschreiben und den Fragebogen.

https://www.offene-jugendarbeit.net/pdf/Anschreiben_Befragung_2020-04-01.pdf

https://www.offene-jugendarbeit.net/pdf/Fragebogen_Politische-Interventionen-OKJA.pdf

 

OKJA und Covid 19 Pandemie: Erste Reflektionen der BAG OKJE

1. Mai 2020, admin

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen (BAG OKJE) zur aktuellen Corona-Situation:

 

https://www.offene-jugendarbeit.net/pdf/Stellungnahme_BAG_OKJE_Corona_neu.pdf?fbclid=IwAR16MCy0gr77luxkxucPJfXs3AXd5tojPYsxNSxlKqnbK8iu0I1PD7Sj6A8

 

 

Recap: 1. Promotionskolloquium “Soziales, Gesundheit und Pflege”

20. Juni 2019, admin

 

Das GI NRW Soziales, Gesundheit und Pflege hat auf der Instituts Homepage zwei Artikel über das erste Promotionskolloquium der Fachgruppe an der TH Köln veröffentlicht.  Ich habe im Rahmen der Vorstellung meines Expose “Projektitis. Zur Programmierung der Jugendarbeit und Widersprüchlichen Praxen der Subjektbildung in Jugendkulturellen Angeboten der Offenen Kinder-und Jugendarbeit”, die Chance wahrgenommen offene Fragen zur Methodik des Forschungsdesigns in einer wertschätzenden Atmosphäre diskutieren zu können. Mehr Informationen und Bilder nach diesem Link:http://www.gi-nrw.de/gi-nrw/fachgruppen/soziales-und-gesundheit/fg-nachrichten.html

1. Fachtagung des Kooperationsverbundes Offene Kinder- und Jugendarbeit

28. April 2018, admin

Ausgehend der Formulierungen zur OKJA im Rahmen des 15. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung, lädt der Kooperationsverbund OKJA zur 1. Fachtagung am 14. und 15. Juni nach Mannheim.  Dort wird Zeit und Raum gegebenen sein sich mit der Frage zu befassen, wie sich Offene Kinder- und Jugendarbeit (zukünftig) positionieren und dies auch politisch-strategisch vertreten kann.

 

Anbei der Flyer zur Fachtagung.18-04-18_Flyer_Fachtag_Kooperation_Offene_KiJuArbeit

 

Positionspapier des KVOKJA aus 2016

1. November 2017, admin

Textausschnitte des KVOKJA aus der deutschen Jugend (2016). Im Fahrwasser einer Vorbereitung habe ich diese präzise und lesenswerte kurze Stellungnahme des KVOKJA, zu den aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen  der Offenen Kinder-und Jugendarbeit wiederentdeckt. 

 Stellungnahme:
Am 4. März 2016 hat sich im Rahmen eines Arbeitstreffen von Vertreter_innen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus Hochschule und Praxis der „Kooperationsverbund Offene Kinder- und Jugendarbeit“ gegründet. Aus Sicht der Gründungsmitglieder steht die Offene Kinder- und Jugendarbeit vor großen fachlichen und politischen Herausforderungen, die eine bundesweite Debatte und einen fachlichen Austausch zwischen Wissenschaft, Ausbildung, Praxis und Politik erfordern. Insofern sind Ziele des Kooperationsverbundes die Schaffung einer bundesweiten Plattform für die Auseinandersetzung, die Diskussion und Weiterentwicklung des Feldes und eine bessere Sichtbarkeit, Darstellung und Vertretung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere auf Bundesebene.
(….)
Der Kooperationsverbund ist offen für alle, die sich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit verbunden fühlen. (……)
Welche Herausforderungen stellen sich? Kinder- und Jugendhilfe und mit ihr die Offene Kinder- und Jugendarbeit orientiert sich zunehmend an einem Funktionieren von Kindern und Jugendlichen in den zentralen Regelsystemen Schule und Arbeitsmarkt und folgt da-mit auch verstärkt den Ziel- und Problemdefinitionen dieser Regelsysteme. Damit einher geht ein verstärkter Defizitblick auf Jugendliche, wie er sich z.B. in der Rede von den sogenannten ausbildungsunreifen oder bildungsfernen Jugendlichen widerspiegelt. (Schwanenflügel u. Walther 2015).
Dies zeigt sich in unterschiedlichen Entwicklungen: Offene Kinder- und Jugendarbeit als eine Infrastruktur für alle Jugendlichen, wie sie im Kinder- und Jugendhilfegesetz angelegt ist, befindet sich im Prozess einer schleichenden Ausdünnung: Zwischen 2002 und 2010 hat es einen klaren Rückgang im Bereich der personellen und finanziellen Ausstattung von Jugendarbeit gegeben, der sich 2010 konsolidiert, aber keine Trendwende eingeläutet hat (Pothmann 2012). Auch Strukturen, die Offene Kinder- und Jugendarbeit rahmen und absichern werden abgebaut: Vielerorts wird keine Jugendhilfeplanung mehr gemacht und Landesjugendämter und deren Fachberatungen aufgelöst (Lindner 2011). Dem steht ein Personal- und Mittelzuwachs im Bereich der (schul- und ausbildungsbezogenen) Jugendsozialarbeit, der Frühen Hilfen und Hilfen zur Erziehung gegenüber. Mit dieser Verschiebung innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe ist gleichzeitig eine inhaltliche Verschiebung verbunden, ein Abbau von offenen und ein Ausbau von schul- und arbeitsmarktbezogenen Angeboten. So soll z.B. eine immer früher einsetzende Berufsorientierung einschließlich non-formaler Kompetenzfeststellungsverfahren den Übergang in Ausbildung und Beruf optimieren. Im Bereich frühkindlicher Erziehung soll über Sprachtests und Bildungsdokumentation möglichst früh und optimal auf Schule vorbereitet werden (Olk 2009). Dieser inhaltliche Umbau zeigt sich auch in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Mittagspausenbetreuung, Hausaufgabenhilfe und Bewerbungsunterstützung scheinen sich zu einem zentralen, zeit- und personalintensiven Standardangebot zu entwickeln und immer größeren Raum einzunehmen. Im Kontext der Ganztagsschulentwicklung werden Angebote der Kinder- und Jugendarbeit zunehmend auch an die Schule verlagert. Die Gefahr im Kontext von Schule mehr und mehr zu einem Ort zu werden, der vor allen Dingen Schule entlasten, ‚Schulfähigkeit‘ herstellen oder auch einfach nur den Schulbetrieb sichern soll, ist durchaus gegeben (vgl. Zipperle 2015). Offene Kinder- und Jugendarbeit erhält also mehr und mehr eine sozialpolitische Feuerwehrfunktion zurück, die sie in den 70er bis 90er Jah-ren erfolgreich zurückgewiesen hat.
Gerahmt wird dies durch einen Fachdiskurs, welcher mit Begrifflichkeiten wie non-formaler im Unterschied zu formaler Bildung einen ganzheitlichen, lebensweltlichen Bildungsanspruch in Abgrenzung zu Schule zu formulieren sucht (BMFSFJ 2005), der damit gleichzeitig auf Schule bezogen bleibt. Das vorrangige Ziel einer Kinder- und Jugendhilfe, ‚andere‘ lebenslaufrelevante Kompetenzen zu vermitteln und über andere, alternative Bildungszugänge die Leistungsfähigkeit und Motivation so genannten benachteiligter Ju-gendlicher zu steigern, bleibt vorrangig dem Ziel einer Unterstützung und Ergänzung schu-lischer und arbeitsmarktorientierter Bildung verhaftet (Schwanenflügel u. Walther 2015).
Die hier skizzierte Entwicklung hat zum einen etwas mit einer zunehmenden neoliberalen Indienstnahme von Kinder- und Jugendhilfe insgesamt zu tun, in der (auch) „Jugendarbeit als Instrument der Sozialpolitik, der Sicherheitspolitik und einer auf Humankapitaloptimierung ausgerichteten Bildungspolitik beansprucht wird“ (ebd., S. 370). Sie hat auch etwas mit mangelnder Sichtbarkeit und Anerkennung der Leistungen von Jugendarbeit auf politischer Ebene zu tun. Sowohl bei bundesweiten Veranstaltungen als auch in den zentralen Bundesgremien ist sie bislang nicht entsprechend ihrer Bedeutung und Größe oder nur indirekt vertreten. Deutlich ist aber auch: vor allem die inhaltlichen Veränderungen „gesch[ehen] nicht nur ohne einflussreiche Gegenwehr der Fachkräfte, sondern auch unter ihrer Mitwirkung“ (ebd.). Beispielsweise dort, wo Kinder- und Jugendarbeit auf die Frage nach ihren Bildungspotentialen Angebote aufführt, in denen lebenslaufrelevante Kompetenzen erworben werden, die Jugendliche in den Wettbewerb um Ausbildungsplätze einbringen können. Oder dort, wo immer mehr Jugendliche nach Unterstützung bei Haus-aufgaben, Referaten und Bewerbungen im Betrieb OKJA fragen, um mit den Anforderun-gen am Lebensort Schule zurechtzukommen und diese zu einem festen Bestandteil wird, den sich Einrichtungen als Beitrag ihrer Arbeit auf die Fahnen schreiben, der dann aber auch von den Kommunen eingefordert wird.
Die Frage, die sich stellt ist, ob das die Richtung ist, die Kinder- und Jugendarbeit einschlagen will? Und ob der fachliche Anspruch eines Sozialisationsortes für alle Kinder- und Jugendlichen, als Raum für soziales Lernen und Experimentieren, in dem die Erfahrungen, Bedürfnisse und Interessen von Jugendlichen leitend sind, angesichts gesellschaftlicher Veränderungen, obsolet geworden ist? Als ein Raum, welcher von Freiwilligkeit und Offenheit, Fehlerfreundlichkeit und der Anerkennung von Eigensinn geprägt ist, der durch-aus „in Kritik und Distanz zu einer politischen Aufgabenzuweisung steht, die Jugendliche als potentielle Störer der sozialen Ordnung in der Blick nimmt, auf die mit sozialer Kon-trolle und Erziehung zur Anpassung reagiert werden soll“ (Scherr u. Sturzenhecker 2014, S. 369). Ist der Anspruch Jugendliche vor allem bei der „Kultivierung ihre Eigensinns, bei der Realisierung und Entwicklung von Entwürfe eines guten eigenen Lebens und von Vorstellungen für eine erstrebenswerte Gesellschaft“ (ebd., S. 370) zu unterstützen und zu begleiten und in diesem Sinne als Lernort der Demokratie (Schwerthelm u. Sturzenhecker 2015) zu verstehen nicht mehr zeitgemäß? Und falls doch: wie kann er politisch und fachlich verteidigt werden?
Die Verständigung darüber, was der bestmögliche Beitrag ist, den Offene Kinder- und Jugendarbeit zu einem gesunden und glücklichen Aufwachsen junger Menschen in einer sich wandelnden, demokratischen Gesellschaft beitragen kann ist überfällig. Der Kooperationsverbund könnte ein solcher Ort dafür sein.

Hier der Link auf den Originaltext : http://kvokja.chayns.net/tapp/index/91958?M=46724377

Hier der Link auf die aktuellen Themen und Informationen des KVOKJA: http://kvokja.chayns.net/tapp/index/91958

Inhaltlich decken sich diese fachlichen Aussagen, mit der Gründungsmotivation unseres Kölner Stammtisch für Jugendarbeit. Link: https://www.maurizone.de/?p=1137

Lesung “35 Jahre HipHop in Deutschland” im Rahmen des Seminars “HipHop und Soziale Arbeit”

14. Oktober 2016, admin

HIPHOP UND SOZIALE ARBEIT

LESUNG: 35 JAHRE HIPHOP IN DEUTSCHLAND

Im Rahmen des Seminars „HipHop und Soziale Arbeit“ laden ich alle Interessierten zur öffentlichen Lesung „35 Jahre HipHop in Deutschland“ des Autors Hannes Loh ein.

Wann: Montag 14.11.2016, 09.45-11.15 Uhr

Wo: Bildungswerkstatt (Ubierring 48, 50678 Köln)

Auszug aus dem Presstext:

„HipHop ist auch nach 35 Jahren noch immer eine lebendige, facettenreiche und widersprüchliche Kultur, auch wenn die Medien ihre Berichterstattung auf Bushido Eskapaden und Gangsta-Rap eingeengt haben. Was ist geblieben aus den frühen Jahren der Old School in den 1980er und der Neuen Schule in den 1990er Jahren? Was ist Neues entstanden? Was ist dran an den Klischees über deutschen Gangsta-Rap? Welchen Stellenwert hat HipHop heute in der deutschen Kulturlandschaft?Denn allen Unkenrufen zum Trotz ist HipHop auch im Jahr 2015 noch die einflussreichste Jugendkultur, die längst nicht mehr von Jugendlichen getragen wird.“

Videobeispiel:

Die Soziale Arbeit, insbesondere die Rolle der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, und ihre Bedeutung in der Geschichte der HipHop Kultur in Deutschland, wird oftmals nur am Rande erzählt und soll daher an diesem Tag näher beleuchtet werden. Darüber hinaus wird aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive, am Beispiel des Rap als einem Element der Hip Hop Kultur, zu diskutieren sein inwiefern diese Ausdrucksform wirklich bewusst subversiv, oppositionell oder symbolisch mit der Mainstream Kultur bricht. Oder ist es nicht vielmehr so das in der Rap Musik gesellschaftlich konstruierte Differenzkategorien wie Migration, Race, Gender und Class verhandelt werden und alleine hierdurch sich der öffentlichen Diskussion nicht entziehen können und damit Teil der Mainstream Kultur sind.

Fragen richten Sie bitte an:

Dipl. Soz. Päd. Maurice Kusber, M.A.

E: maurice.kusber@th-koeln.de

Technische Hochschule Köln

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften (F01)

Campus Südstadt

Hier der Link auf die Veranstaltung: https://www.th-koeln.de/hochschule/35-jahre-hiphop-in-deutschland_37851.php

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