Fresh

HipHop und Soziale Arbeit

18. Juli 2011

3. Praxis-Dialogtag der Sektion Soziale Arbeit an der Universität Vechta

„Und, was nun?“
Herausfordernde Aspekte in der Sozialen Arbeit
– Ausgewählte lokale, regionale und internationale Aspekte –

Am 29.09.2011 findet an der Universität Vechta der dritte Praxis-Dialogtag statt, Wissenschaft begegnet Praxis. Es werden Forschungsschwerpunkte der Universität Vechta vorgestellt sowie ausgewählte Entwicklungen im lokalen und regionalen erläutert. Um die Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Praxis einfließen zu lassen werden einige Workshops angeboten

Hip Hop und Soziale Arbeit
Leitung: Dr. Sascha Schierz, (Universität Vechta), Maurice Kusber

Gerade mit seinem kreativen Potenzial und den Möglichkeiten zum Erwerb transkultureller Kompetenzen erscheint die primär auf Anerkennung beruhende Kultur des Hip Hop prädestiniert für eine Integration in die kommunale Jugendarbeit.  Im Rahmen des Workshops sollen die Möglichkeiten und Methoden diskutiert werden, mit denen die Hip Hop im Rahmen Sozialer Arbeit als Moment jugendlicher Identitätsbildung erfasst werden kann. Auch Fragen ästhetischer wie politischer Bildung sollen angesprochen werden. Ein Fokus wird dabei auf dem Element Graffitiwriting liegen.

AUS „LE MONDE DIPLOMATIQUE“ Die Stadt als Mobilitätsmaschine

18. Juli 2011

AUS „LE MONDE DIPLOMATIQUE“
Die Stadt als Mobilitätsmaschine
Schon die Pariser Boulevards des 19. Jahrhunderts dienten der Beschleunigung von Menschen- und Warenströmen. Heute sind es die Shopping-Malls von Berlin bis Dubai.VON MAX ROUSSEAU

La Défense, die Trutzburg der Global Player in Paris.
Der „arabische Weg“ als Bezeichnung für die Protestbewegungen, die derzeit im Nahen Osten und im Maghreb erblühen, der mythische Konflikt zwischen „Wall Street“ und „Main Street“, der in den Vereinigten Staaten wieder aufgebrochen ist, die „Macht der Straße“ als Schlagwort für die zahlreichen Demonstrationen in Frankreich: Die Straße ist zu einer internationalen Metapher für die Massen geworden, die gegen soziales Unrecht „auf die Straße gehen“.
Und das Manifest des spanischen Kollektivs ¡Democracia Real Ya! („Wahre Demokratie jetzt!“) verlangt die Rückeroberung der Straße durch all jene, die sich als Opfer einer kleinen Elite empfinden, die sich Macht und Reichtum erschlichen hat: „¡Toma la calle!“
„Die Straße“ ist hier weder bloß physischer noch rein symbolischer Ort, sie ist also weder der Ort, an dem man sich zu kollektiven Aktionen versammelt, noch ist sie die räumliche Metapher für den Aufenthaltsort der Unterworfenen. Sie wird vielmehr als Einsatz ins Spiel gebracht. Diese „Urbanisierung“ verleiht den politisch-ökonomischen Problemen, um die es geht, eine konkrete, unmittelbar einleuchtende Dimension. Sie suggeriert ebenso simpel wie erhellend, dass schon die kollektive Präsenz an einem öffentlichen Ort, gewaltlos, aber von längerer Dauer, ein Akt des Widerstands ist.

Um zu verstehen, welcher Bezug zum städtischen Raum in…..

Link:http://www.taz.de/!74548/

Interessante Artikel aus Lörrach…insbesondere die Erfahrungen mit einer anscheinend überregional sehr beliebten Hall of Fame

3. Juni 2011

Seit es die „Free Walls“ gibt, blüht in Lörrach die Graffiti-Kunst

Die Graffiti-Kunst an den Pfeilern der Autobahnbrücke beschert Lörrach zwischenzeitlich überregionale Aufmerksamkeit.

  1. Programmatisch wirkt dieses Graffito an einem Lörracher Brückenpfeiler, in dem die Mickey-Maus diese Gattung als keineswegs kriminell verteidigt. Foto: Kai Hendrik Schlusche

  2. Kai Hendrik Schlusche Foto: Willi Adam

LÖRRACH. International bekannte Künstler haben die Arbeiten von Jugendlichen ergänzt, und neuerdings dokumentiert ein Buch von Kai Hendrik Schlusche die Bedeutung der „Street Art“ im Grütt. Der künstlerische Erfolg weckt jedoch im Umfeld des Jugendparlaments Vorbehalte. Es bestehe die Sorge, dass Jugendliche nicht mehr zum Zuge kämen. Ambitionierte Sprayer aus Lörrach teilen diese Sorgen offenbar nicht.

Die „Free Walls“ unter der Autobahn, die auf Initiative des Lörracher Jugendparlaments eingerichtet wurden, haben sich innerhalb von weniger als einem Jahr zum Geheimtipp in der Szene entwickelt. Wer sich an den Pfeilern mit einem Graffito verwirklichen möchte, muss nur im Rathaus eine so genannte „Green Card“ abholen – und kann sodann legal und unbehelligt zur Spraydose greifen. Etwa 80 „Green Cards“ sind im Umlauf und auf den 28 Doppelpfeilern, von denen 17 für das allgemeine Sprayen freigegeben sind, entstanden zwischenzeitlich bemerkenswerte Kunstwerke.

Urheber waren jedoch nicht nur, wie ursprünglich vom Jugendparlament intendiert, junge Graffiti-Künstler aus Lörrach, sondern Sprayer aus der gesamten Region, aus Basel zumal, und auch Künstler, die in der Region etwa in Galerien oder bei Carhartt zu Gast waren.
Dass sich die Lörracher „Bridge Gallery“ in der Szene so schnell herumgesprochen hat, liegt auch an Kai Hendrik Schlusche. Privat hatte er Kontakt zum zwischenzeitlich verstorbenen Graffiti-Künstler Sigi von Koeding, der damals sein Atelier in Weil hatte. Und in seiner Rolle als damaliger Vorsitzender des Rotary-Clubs initiierte er eine Graffiti-Aktion an den Lörracher Gymnasien. So kam auch der Kontakt zum Jugendparlament zustande, das damals auf Initiative des Lörracher Nachwuchskünstlers David Kaltenbach das Thema „Free Walls“ forcierte. Schlusche, der sich mittlerweile auch als ehrenamtlicher Koordinator zwischen den Aktivitäten der Jugendlichen und dem Interesse professioneller Künstler an der „Bridge Gallery“ versteht, hat bekannte auswärtige Künstler nach Lörrach gelotst und, etwa durch Bereitstellung von Arbeitsbühnen, unterstützt. „Teilweise Künstler mit Arbeitsstationen in Miami, Madrid, Venedig – und dann Lörrach“, erzählt Schlusche. Was unter der Autobahn zwischenzeitlich in einer Mischung aus Jugendprojekt und offener Kunstaktion entstanden ist, hat er nun in einem Buch dokumentiert.

Doch der Erfolg weckt auch Ängste. Matthias Lindemer, früher selbst im JuPa und an der Durchsetzung der „Free Walls“ beteiligt, möchte eine Arbeitsgruppe des aktuellen JuPa ins Leben rufen, um für einen Interessenausgleich zwischen Profis und Lörracher Jugendlichen zu sorgen. „Es besteht die Sorge, dass die vielen internationalen Künstler die Lörracher verdrängen“, sagt Lindemer. Diese Einschätzung weisen sowohl Schlusche als ….

 

Link: http://www.badische-zeitung.de/loerrach/seit-es-die-free-walls-gibt-blueht-in-die-graffiti-kunst–45701916.html

Artikel aus München bzw. aus der Süddeutschen Zeitung mit dem passenden Titel: „Wir Sprayer haben es weit gebracht“

3. Juni 2011

Wir Sprayer haben es weit gebracht“

25.05.2011, 10:10

Von Beate Wild

Früher waren Graffiti als illegale Schmierereien verpönt. Doch inzwischen ist Street Art gesellschaftsfähig geworden und hat sogar Einzug in Museen und auf Messen gehalten. Ein Besuch bei Sprayern.

Ab und zu rückt die Polizei an. Wenn sich Z-Rok an einer Brückenunterführung mit seinen Dosen zu schaffen macht, denken ein paar wachsame Bürger gleich, hier passiere Unerlaubtes. Graffiti und illegal, das gehört für viele immer noch zusammen. Sehen sie einen Sprayer in Aktion, sind sie sofort alarmiert und greifen zum Handy.

Graffiti Unterführung Friedensengel Bild vergrößern Graffiti Unterführung Friedensengel Künstler: Loomit und Sprayer-Kollegen (© Beate Wild) 

„Dann schaut halt mal wieder eine Streife vorbei, die kennen uns ja mittlerweile schon“, lacht Z-Rok, der im wirklichen Leben Wolfgang Lehnerer heißt. Wenn der 44-Jährige mit seinen Kollegen beispielsweise die Brudermühlbrücke besprüht, ist das aber längst keine Straftat mehr, sondern eine von der Stadt München genehmigte Kunstaktion.

Z-Rok sprüht schon lange nicht mehr illegal. Als freischaffender Künstler macht er heute Ausstellungen, Auftragsarbeiten, gibt Kunstunterricht in Münchner Schulen und betreut Jugendliche im vom Kreisjugendring geförderten Graffiti-Atelier „Die Färberei“.

Street Art findet schon lange nicht mehr nur auf der Straße statt, sondern hat Einzug in Museen und Ausstellungen gehalten. Gearbeitet wird nicht mehr nur mit der Sprühdose, sondern mit anderen Techniken und Materialien, wie etwa Acrylfarben. Am Donnerstag eröffnet in München bereits zum dritten Mal die Stroke, eine Kunstmesse für Urban Art. Grund genug, sich in der aktuellen Münchner Street Art Szene einmal umzuschauen.

Z-Rok sitzt lässig auf einem Zeichentisch im Atelier der Färberei ……

Mainz: Sprayer dürfen bald legal zur Dose greifen

3. Juni 2011

Mainz: Sprayer dürfen bald legal zur Dose greifen

Mainz – Lange Jahre gab es in Mainz einen Spagat der Interessen zum Thema Graffiti. Legal oder illegal?

  • Bildergalerie | Stadt will spezielle Flächen für Sprayer frei geben

Daran schieden sich die Geister. Nun hat die Stadt einen Kompromiss erarbeitet, der wohl eine breite Mehrheit auch im Stadtrat finden wird. Darauf zumindest deuteten die durchweg zustimmenden Reaktionen im städtischen Kulturausschuss hin.

So ist es bezeichnend, dass die ursprünglich im Kommunalen Präventivrat gegründete Arbeitsgruppe „Illegales Sprühen“ im Jahr 2009 umbenannt wurde in die „AG Graffiti“. Damit wurde „dem veränderten Bewusstsein von Graffiti als Kunstform Rechnung getragen“, heißt es in dem Konzept, das einen eindeutigen Titel trägt: „Graffiti als Kunst anerkennen – Farbschmierereien verhindern“. Es geht auf einen Antrag der Grünen aus dem Jahr 2009 zurück.

Für Kunst im öffentlichen Raum gelten Richtlinien. Aktuell stellt die Stadtbildpflege im Auftrag des Dezernats ein Flächenkataster zusammen, das jene Flächen in Mainz festlegt, auf denen Graffiti künftig erlaubt werden soll.

Es sind drei Arten von Flächen:

  1. Konzeptflächen, die von etablierten Sprayern als Auftragsarbeit thematisch gestaltet werden. Die Verantwortung liegt bei der Stadtverwaltung. Diese Flächen dienen der Anerkennung und Darstellung von Graffiti als Kunstform.
  2. Relativ zentral gelegene Freiflächen, die frei bemalt werden können, und die in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend und Familie in der Verantwortung der Sprayer liegen. Die Vorbereitung dieser Flächen wird mehr Zeit in Anspruch nehmen als die Konzeptflächen.
  3. Dezentrale Freiflächen außerhalb des Stadtzentrums sollen als Übungsflächen für Anfänger oder Workshops zur Verfügung stehen. Die Suche nach diesen Flächen soll durch Sprayer unterstützt werden. Auch die Ortsverwaltungen könnten einbezogen werden.

Zum dritten Punkt äußerte sich Karin Trautwein (CDU), Ortsvorsteherin in Hartenberg-Münchfeld, verwundert im Kulturausschuss: „Warum sollen Übungsflächen in den Stadtteilen erlaubt werden, nicht aber in der Innenstadt?“

Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) versicherte, dass die Übungsflächen nicht zur Verschandelung beitragen sollen. Gunther Heinisch (Grüne) sagte, es gebe viele Flächen außerhalb der Stadt, die als Übungsflächen durchaus eine optische Aufwertung erfahren würden.

In der Bürgerfragestunde meldete sich auch ein Vertreter des Vereins „Freigeist“ zu Wort, der anfügte, dass man außerhalb der Stadt auch Flächen zu Übungszwecken aufstellen könne, die man später wieder wegräumen könne.

Heinisch lobte das Konzept, insbesondere die Einteilung in die drei Flächenarten.

Auch Grosse zog eine Bilanz: „Meiner Meinung nach ist das die einzige Möglichkeit, um aus der illegalen Sprayer-Praxis herauszukommen.“

Einen Teil dazu beitragen soll die Jugendarbeit: „Aus pädagogischer Sicht ist es dringend erforderlich….

Link: http://www.mainzer-rhein-zeitung.de/mainz_artikel,-Sprayer-duerfen-in-Mainz-bald-legal-zur-Dose-greifen-_arid,243710.html

Essenhall.de ..ein neues Graffitiangebot in Essen

9. Mai 2011

Graffiti Essen stellt legale Graffiti-Wände zur Verfügung

 

Legales Sprayen: Offizielle Freigabe einer Freifläche für jugendliche Sprayer am Samstag, 7.5.2011. Das Graffiti-Projekt von Straßen NRW befindet sich beidseitig der A40 an der Straße: Auf der Donau, Nähe Weigle Haus. Foto Walter Buchholz/WAZ FotoPool

Legales Sprayen: Offizielle Freigabe einer Freifläche für jugendliche Sprayer am Samstag, 7.5.2011. Das Graffiti-Projekt von Straßen NRW befindet sich beidseitig der A40 an der Straße: Auf der Donau, Nähe Weigle Haus. Foto Walter Buchholz/WAZ FotoPool

 

Essen. Um illegale Schmierereien an Häuserwänden zu unterbinden, sollen sich Sprayer künftig auf legalen Flächen austoben können. Zwölf Standorte im gesamten Stadtgebiet hat das Jugendamt zusammen mit Vertretern der Sprayerszene dafür ausgewählt. Doch nicht jeder sprüht vor Begeisterung im Angesicht des Projekts „Hall of Fame“, für das am Samstag der Startschuss an einer Autobahnwand am Weiglehaus fiel.

Der Anspruch an das Projekt ist hoch, denn schließlich verursachen Beschädigungen durch Graffiti immense Kosten für Stadt, betroffene Firmen und Privatpersonen. „Erfahrungen in anderen Ruhrgebietsstädten im Ruhrgebiet wie Bochum oder Hagen haben gezeigt, dass das Angebot von legalen Flächen die illegalen Graffiti reduziert“, erläutert Gerd Dubiel vom Jugendamt.

Ist Bochum schon seit zehn Jahren diesbezüglich offen, gibt es in Essen bislang kaum vergleichbare….

Link: http://www.derwesten.de/staedte/essen/Essen-stellt-legale-Graffiti-Waende-zur-Verfuegung-id4621692.html

04.04.11 – Köln – ARTgerecht– gesprühte Kunst für den Kölner Zoo – Aktuelles – koeln-journal.de – Deine Stadt und Du

4. April 2011

Hier der erste Pressehinweis auf die flankierende Untersuchung des ARTgerecht Projektes des Kölner Zoo in Kooperation mit der KatHo Köln  und dem Projekt MittwochsMaler.

Aktuell erarbeite ich mit einer Kleingruppe des Seminars die online Evaluation über soziale Netzwerke wie z.B. facebook, twitter etc.

 

04.04.11 – Köln – ARTgerecht– gesprühte Kunst für den Kölner Zoo – Aktuelles – koeln-journal.de – Deine Stadt und Du.

 

 

News aus Bonn

23. März 2011

Sonstiges – 22. März 2011 – Klaus Torsy

Kampf dem Graffiti

Die Stadt Bonn, Polizei, Deutsche Bahn, Bundespolizei und Hauseigentümer unterzeichnen eine Ordnungspartnerschaft „für eine saubere und sichere Stadt“. Bürger sollen sich beteiligen.

 

Gemeinsam_gegen_Graffiti-cMichael_Sondermann-kib.jpg
Entschlossen gegen Graffiti: die Unterzeichner
der Ordnungspartnerschaft. (Foto: Michael
Sondermann/Presseamt) 

„Gemeinsam gegen Graffiti“ lautet der Name einer Aktion, für die sich die Stadt Bonn, Polizei Bonn, Deutsche Bahn, Bundespolizeiinspektion Köln und der Hauseigentümerverband „Haus und Grund“ zusammengeschlossen haben. In den kommenden Monaten wollen sie sich „für eine saubere und sichere Stadt“ stark machen, so die Verwaltung in einer dazu verbreiteten Mitteilung.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Polizeipräsident Wolfgang Albers, Bernhard Christ, Deutsche Bahn, Roland Goerke, Bundespolizei, und Prof. Dr. Hans-Rudolf Sangenstedt, Haus und Grund, unterzeichneten am Montag eine entsprechende Vereinbarung.

Ihr Ziel: eine dauerhafte Veränderung, um Schmierereien zu entfernen und zu verringern. Überdies solle das Bewusstsein der Bevölkerung geschärft werden. „Eine saubere Stadt ist ein echter Gewinn für alle Bürger“, erklärte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. „Deshalb fordern wir alle Bonnerinnen und Bonner auf, sich an der gemeinsamen Aktion gegen Graffiti….

Link:http://www.kultur-in-bonn.de/nachrichten/anzeige/article/kampf-dem-graffiti-1300784338.html

ARTgerecht..gesprühte Kunst für den Kölner Zoo

13. März 2011

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Leiter des Kölner Graffiti-und Jugendkunstprojektes“MittwochsMaler“ bin ich im Jahr 2010 von einem Mitarbeiter des Kölner Zoo angesprochen worden. Er wurde durch einen Zeitungsartikel zum Thema „Graffiti“ auf uns aufmerksam.Der Kölner Zoo wünschte sich zur damaligen Zeit eine Gestaltung der Zoowand in Richtung Riehler Strasse über eine Länge von 300m um illegales Graffiti einzudämmen.Parallel zum Projekt MittwochsMaler wurden die Jungs von Debug Visuals angesprochen.

Auf diesem ersten Treffen wurde schon die Idee eines Wettbewerbes entworfen der bis dato 12 bundesweiten Künstlern, der Gruppe MittwochsMaler, den Jungs von Debug Visuals , Alexandra Renken sowie 4 lokalen Kölner Graffitikünstlern ab dem 01.04.2011 Raum und Ressourcen gibt. Die Entwürfe wurden im Vorfeld von einer Jury bewertet. Die Künstler bekommen für die Teilnahme eine finanzielle Entschädigung und die Möglichkeit einer Prämierung der besten Bilder für die Plätze 1-3 am Ende ein Preisgeld von maximal 1000€ zu bekommen.

Infos zum kompletten Wettbewerb gibt es unter dem extra dafür eingerichteten blog:www. zoo-artgerecht.blogspot.com.

Interessanterweise gab es die Idee der Wandgestaltung auch schon  2009 von Vetretern der CDU aus dem Bezirk Köln-Nippes, die Umsetzung fand jedoch auf politischem Weg so nicht statt.

Parallel zur Gestaltung der Wand werde ich in Zusammenarbeit mit Prof.Dr. Werner Schönig, unteranderem Dekan der katholischen Fachhochschule für angewandte Sozialwissenschaften in Köln, eine Sozialraumanalyse durchführen. Unterstützung bekommen wir durch Studenten des Seminars „Sozialraumorientierung-Graffiti im öffentlichen Raum“.Zu befragende Zielgruppen werden Besucher/Anwohner des Kölner Zoo sein, die Graffitiszene und da im speziellen die Kölner Szene, sowie Vetreter der Kölner Polizei, der Stadt Köln und der Kölner Verkehrsbetriebe. Methodisch werden Befragungen vor Ort, Experteninterviews und Onlinebefragungen durchgeführt.

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, den 22.03.11 statt. Ich werde dort das Graffitiprojekt „MittwochsMaler“ und die Arbeitsweisen von szenespezifischer Jugendarbeit vorstellen.

Info:

Gegenstand des Seminars sind legale und illegale Graffiti im öffentlichen Raum – hier untersucht am Beispiel eines legalen Sprühauftrags am Kölner Zoo. Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit Herrn Maurice Kusber von den MittwochsMalern statt. Die MittwochsMaler sind ein eigenständiges Jugendkunstprojekt in der Trägerschaft des SKM und ein laufendes Projekt in der OT Lucky´s Haus in Köln Bilderstöckchen. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Jugendkultur Graffiti aufzugreifen und präventiv mit unterschiedlichen Methoden zu wirken. Im Verlauf des Seminars werden von den Studierenden eine Bewohner/innenbefragung im Umfeld des Zoos, eine Befragung von kommunalpolitischen Akteuren sowie eine internetbasierte Befragung der Kölner Sprayerszene durchgeführt und präsentiert.

Eine Präsentation der Ergebnisse wird am 28.06.2011 in den Räumlickeiten der KatHO geben.

Wien..das Konzept Wiener Wand geht also auf!

10. März 2011

Bezirk fordert mehr legale Graffiti-Wände
Graffiti_im_AC-Park_2„Dieses Projekt ist eine Bereicherung für den Alsergrund.“ – So positiv urteilt Bezirksvorsteherin Martina Malyar über die Aktion WienerWand. Im Rahmen des Projektes bietet die Stadt Wien jungen Künstlern und Künstlerinnen aus der Graffiti-Szene Flächen im öffentlichen Raum zur legalen Nutzung an. An der Roßauer Lände und im Arne-Carlsson-Park (siehe Foto) läuft diese Aktion bereits seit 2009 mit großem Erfolg. 

Nun wurde in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung ein SPÖ-Antrag mehrheitlich beschlossen, in dem der Magistrat aufgefordert wird, eine Reihe neuer Standorte für die Nutzung als Wiener Wand zu prüfen. „Darunter fallen die Querungen der U6-Trasse ebenso wie die Rampe von der Friedensbrücke zum Donaukanal“, zählt die Bezirkschefin zwei der im Antrag genannten Möglichkeiten auf: „Hier könnte schon…..

Link:http://www.wien-heute.at/p-54700.php

Seitenanfang

Seitenanfang