27. November 2011

Millionenschäden durch Graffiti – Kölner Stadt-Anzeiger
27. November 2011
Graffiti Projekt „ARTgerecht – gesprühte Kunst für den Kölner Zoo“ wird positiv bewertet
23. November 2011
Am Donnerstag, den 24.11.11. findet im Kölner Zoo folgende Präsentation unter Mitwirkung meiner Person statt:
Das Projekt „ARTgerecht – gesprühte Kunst für den Kölner Zoo“ wurde in Kooperation mit dem Graffiti-und Jugendkunstprojekt MittwochsMaler/ SKM Köln e.V. durchgeführt und im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Werner Schönig von Studierenden der Katholischen Hochschule (KatHO) NRW, Abteilung Köln im Studiengang Soziale Arbeit evaluiert.
Thema dieser Untersuchung ist die sozialräumliche Bewertung der Mauergestaltung. Sie ist im öffentlichen Raum weit sichtbar am Straßenrand angebracht und reizt daher viele Bürger zur Stellungnahme. Entsprechend groß war daher die Antwortbereitschaft. In 223 Interviews haben die Studierenden im April und Mai 2011 drei Personengruppen befragt: Passanten (87), Anwohner der Zoomauer (40) und Teilnehmer/innen einer offenen Facebook-Gruppe im Internet (96). Der Fragebogen für die Facebook-Gruppe konnte auf dem eigens von den Studenten erstellten Internetblog „ArtgerechteAnsichten“ bearbeitet werden. Die Antworten lassen sich in einigen Hauptaussagen zusammenfassen:
1.) Zunächst interessierte der Bekanntheitsgrad des Projektes und die grundsätzliche Bewerbung bei den einzelnen Personengruppen. Hier zeigte sich, dass trotz der hohen Medienpräsenz die Mehrheit der Befragten Passanten und Facebooknutzer die Zoomauer nicht kannte, jedoch war jedem befragten Anwohner die neu gestaltete Zoomauer bekannt. Diejenigen, welche die Neugestaltung der Zoomauer aus eigener Anschauung oder den Medien kannten, bewerteten Sie durchweg positiv.
2.) Die Gründe für die positive Bewertung der neu gestalteten Zoomauer liegen zum einen in der unbestreitbaren Verbesserung der schäbigen Ursprungssituation, darüber hinaus auch in den ausgewählten Motiven: Figuren und Landschaften wurden per se positiver bewertet als die Darstellung von Namenskürzeln, gleichzeitig wurden gesprayte Motive positiver bewertet als jene, die mit Pinsel und Farbe gemalt wurden.
3.) Der Zustand der neu gestalteten Zoomauer in einem Jahr wurde von den Befragten sehr unterschiedlich, jedoch mehrheitlich kritisch gesehen. 101 erwarteten, dass die Mauer in einem Jahr übermalt sein wird, 80 hingegen ihre Unversehrtheit. Erklärbar ist dies dadurch, dass die Perfektion der Mauergestaltung ihren Preis in einer nur sehr indirekten Beteiligung der Anwohner (Kommunalpolitiker in der Jury) und einer bundesweiten Auswahl der besten Künstler und Motive hat. Der Kölner Bezug wurde zum Teil zwar durch die im Vorfeld schon gesetzten Kölner Graffiti- und Streetart Künstler gewährleistet. Unter den Teilnehmern des Wettbewerbs war jedoch kein Sprayer aus der Kölner Graffitiszene zu finden.
4.) Die oben festgestellten Erwartungsunterschiede zur Übermalung der Zoomauer finden sich auch im Bild, das die Befragten vom typischen Sprayer haben. So gibt es den ‚typischen Sprayer‘ nur in den Augen derjenigen Befragten, welche die Sprayerszene nicht näher kennen. Nur aus der Distanz ist also das Bild eines typischen Sprayers/Sprayerin aufrecht zu halten.
5.) Wird der Blick auf die Sprayer differenzierter, so ergeben sich bei den Befragten auch differenzierte Handlungsempfehlungen. Generell wird bei den kommunalen Handlungsstrategien gegenüber Graffiti und den Handlungsansätzen der Sozialen Arbeit sehr differenziert argumentiert. Die meisten Befragten legen Wert darauf, dass Graffiti dann Kunst sein kann und akzeptiert wird, wenn sie sich deutlich vom Vandalismus absetzt. Hierfür ist die Neugestaltung der Zoomauer ein prototypisches Beispiel, das insofern auf die Bewertung als potentielle Kunstform auszustrahlen scheint. Je positiver die Befragten Graffiti bewerten, desto eher sprechen sie sich für Toleranz und Förderung aus. Die Befragten votieren für harte Strafen bei illegalen Sprühaktionen, gleichzeitig jedoch für die Förderung ähnlicher Projekte und auch die Bereitstellung legaler Spraymöglichkeiten wie Sprühflächen, ‚Hall of fames‘, an denen frei und ohne Themenvorgabe gesprüht werden kann.
Prof. Dr. Werner Schönig (Katho Köln) (w.schoenig@katho-nrw.de)
Dipl.-Soz.-Päd. Maurice Kusber (SKM Köln) (mittwochsmaler@skm-koeln.de)
24.11.2011
Weitere Informationen im Internet
– Umfrageblog: http://artgerechteansichten.wordpress.com
– Wettbewerbsblog: http://zoo-artgerecht.blogspot.com/
Graffiti Lives. Beyond the Tag in New Yorks Urban Underground
3. Oktober 2011
Ich unregelmäßigen Abständen werde ich in nächster Zeit versuchen Texte und Bücher zu posten mit denen ich mich gerade beschäfitige. Diese stehen nicht immer zwangsläufig in direktem Zusammenhang zu den Themen der Module die ich im Rahmen meines Masterstudienganges „Pädagogik und Management in der sozialen Arbeit“ besuche, könnte es aber durchaus werden oder auch nicht ;).
Here we go, das erste Buch ist in den Kontext der Kriminologie einzuordnen,verfasst in englischer Sprache.Das Buch ist meiner Meinung auch für Leser spannes die nicht so sehr „into Graffiti“ sind. Kriminologische,soziologische und methodisch spannende Szenenzugänge werden von Snyder in interessanter Erzählperspektive und mittels chronologischer „Ich-Perspektive“ verfasst. Die Kontakte zu Graffitiwritern aus New York sind unteranderem seine wissenschaftlichen Quellen, da Snyder kein Graffitiwriter und es ihm trotzdem gelingt echtes Interesse und Vetrauen mit den illegalen Sprühern aufzubauen. Er schaut dadurch wirklich hinter die „tags“.
Autor:Gregory Snyder.
Hier die offizielle Review, gefunden auf Amazon:
Graffiti Lives: Beyond the Tag in New Yorks Urban Underground
Pressestimmen
Kurzbeschreibung
On the sides of buildings, on bridges, billboards, mailboxes, and street signs, and especially in the subway and train tunnels, graffiti covers much of New York City. Love it or hate it, graffiti, from the humble tag to the intricate piece (short for masterpiece), is an undeniable part of the cityscape. In Graffiti Lives, Gregory J. Snyder offers a fascinating and rare look into this world of contemporary graffiti culture. A world in which kids, often, shoplift for spray paint, scale impossibly high places to find a great spot to „get up,“ run from the police, journey into underground train tunnels, fight over turf, and spend countless hours perfecting their style. Over the ten years Snyder studied this culture he even created a few works himself (under the moniker „GWIZ“), found himself serving as a lookout for other artists engaged in this illegal activity, spent time in the train tunnels in search of new work, created a blackbook for writers to tag, and took countless photographs to document this world – over sixty included in the book. A combination of amazing „flicks“ and exhilarating prose, Graffiti Lives is ultimately an exploration into how graffiti writers define themselves. Snyder details that writers are not bound together by appearance or language or birthplace or class but by what they do. And what they do is reach for fame, painting their names as prominently as they can. What’s more, he discovers that, though many public officials think graffiti writing will only lead to other criminal activity, many graffiti writers have turned their youthful exploits into adult careers – from professional aerosol muralists and fine artists to designers of all kinds, employed in such fields as tattooing, studio art, magazine production, fashion, and guerilla marketing. In fact, some of the artists featured have gone on to international acclaim and to their own gallery shows. Snyder’s illuminating work shows that getting up tags, throw-ups, and pieces on New York City’s walls and subway tunnels can lead to getting out into the city’s competitive professional world. Graffiti Lives details the exciting, risky, and surprisingly rewarding pursuits of contemporary graffiti writers.
CityLeaks Symposium
19. September 2011
Am Donnerstag , den 22.09.11 findet im“Wohnzimmer“ des Motoki Kollektivs das Symposium des CityLeaks Festival statt. Ich bedanke mich für die Einladung als Redner , unteranderem auch mit Herrn Dr. Sascha Schierz , dabei zu sein.
Text;
Der öffentliche Raum als Ort des Dialoges, als Ort, den man selbst gestalten kann und in dem man sich alltäglich bewegt, ist Ausgangspunkt der Diskussion. Welche Bedeutung tragen urbane Praktiken und Strategien in der Aneignung von Raum? Welche Verhandlungen von Orten spielen im täglichen Miteinander ein Rolle und welche Bedeutung in der Auseinander- setzung kann Kunst dabei einnehmen?
Urban Art als Kunstform, die sich über die Interaktion mit dem Raum präsen- tiert, schafft ein großes Potenzial für Diskussionen über „öffentlichen Raum“. Neben dem thematisch offenen Ansatz findet auch eine Annäherung aus lokaler Perspektive statt.
Das CityLeaks Symposium lädt in angenehmer Wohnzimmeratmosphäre des Motoki-Kollektivs in Ehrenfeld zum Gespräch ein.
Moderation: Allan Gretzki
Link: http://www.cityleaks-festival.com/cityleaks-symposium-2
Sehr interessant.
2. September 2011
Sind die Arbeiten von Banksy nationales Kulturgut?
Denkmal aus der Dose
Oz, Hamburgs bekanntester Graffiti-Sprüher, wurde Ende Juli zu 14 Monaten Haft verurteilt – insgesamt saß der heute 61-Jährige in den vergangenen Jahrzehnten wegen Sachbeschädigung mehr als acht Jahre im Gefängnis. Sie wisse nicht, ob das Kunst sei, es sei ihr aber auch vollkommen egal, urteilte die Hamburger Richterin: „Wir unterhalten uns über Sachbeschädigung und das ist ein Straftatbestand. Und wenn die Kunst die Eigentumsrechte verdrängen dürfte, könnten Eigentümer sie nicht einmal mehr entfernen.“ Auch in England gab es im Juni einen ähnlichen Fall: Tox, selbsternannter „King of Taggers“, der seinen Namen über Jahre hinweg in ganz London sprühte, wurde dort zu 27 Monaten Haft verurteilt. Tox sei kein Banksy. Er habe nicht dessen künstlerischen Fähigkeiten und müsse aus diesem Grund offenbar seinen Schriftzug so häufig wie möglich verbreiten, so der Ankläger.
Die Antwort auf diesen Angriff folgte sofort – von Banksy höchstpersönlich. An eine Londoner Hauswand (Ecke Jeffreys Street / Kentish Town Road) sprühte er ein Kind, das den Schriftzug „Tox“ aus Seifenblasen formt. Ironie, Hommage oder nur wieder ein weiterer medialer Scoop von Banksy, dem „Street-Art-Superstar“ (Zeit), dem „berühmtesten Street Artist der Welt“ (Süddeutsche Zeitung), dem „Künstler-Guerillero im Großstadt-Dschungel (Bild). Sein Film Exit Through the Gift Shop wurde für den Oscar nominiert und die Kunstzeitschrift „Art Review“ gab Banksy im Jahr 2008, in ihrer Liste der 100 einflussreichsten Kunstprotagonisten, den Platz 63 – vor Maurizio Cattelan, Louise Bourgeois und John Baldessari. Es war kein Zufall, dass plötzlich die ganze Welt wusste, dass sogar das amerikanische Schauspielerpaar Brad Pitt und Angelina Jolie Arbeiten von ihm kaufte. Bis heute gehört diese Nachricht zu einem Standardnebensatz für alle Artikel über Banksy. Anders als die meisten Künstler, für die meist ein Galerist alle Belange regelt, hat Banksy schon früh die Dienste einer professionellen PR-Agentur in Anspruch genommen. So erfährt man auch, dass er zum Beispiel kürzlich eine Benefizauktion für die inhaftierten russischen Kunstaktivisten Voina veranstaltete.
Die neueste Sensationsmeldung lautet: Die Werke von Banksy sollen unter Denkmalschutz gestellt werden. Es ist der britische Jurist John Webster der dies fordert, schließlich hat er an der Universität Bristol seine Doktorarbeit mit dem Titel „Should the work of Banksy be listed?“ veröffentlicht. Darin spricht er sich dafür aus, die Wandarbeiten von Banksy zum nationalen Kulturgut zu ernennen. Webster begründet dies mit den hohen Preisen auf dem Kunstmarkt, dem internationalen Bekanntheitsgrad Banksys und der Tatsache, dass in einer Online-Bürgerbefragung die Anwohner des Stadtteils Bristol, dem angeblichen Geburtsort des Sprayers, zu 93 Prozent für den Erhalt stimmten. „Man kann sagen, dass seine Werke, aufgrund ihrer politischen und sozialen Aussagen eine kulturelle Bedeutsamkeit für die heutige Gesellschaft haben“, schreibt Webster. „Die Öffentlichkeit hat angedeutet, dass dies erhalten und damit auch konserviert werden muss.“
So abwegig die Idee, Banksy unter Denkmalschutz zu stellen, zunächst einmal klingen mag, sie ist es für englische Verhältnisse keineswegs: Bereits der Zebrastreifen, den die Beatles mit dem Plattencover ihres Albums „Abbey Road“ weltberühmt machten, steht auf der Liste der erhaltenswerten Kulturgüter.
In Deutschland gibt es rund 1,3 Millionen Kulturdenkmäler, darunter zum Beispiel ein Kopfsteinpflaster in Eutin, Reiterstandbilder in Berlin oder das Universitätsklinikum in Aachen. Das bayrische Denkmalschutzgesetz besagt: „Denkmäler sind von Menschen geschaffene Sachen oder Teile davon aus vergangener Zeit, deren Erhaltung wegen ihrer geschichtlichen, künstlerischen, städtebaulichen, wissenschaftlichen oder volkskundlichen Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt.“ Alles ziemlich dehnbare Begriffe, also warum nicht auch Street Art unter Denkmalschutz stellen?
Doch so verlockend dieses Konzept auch erst einmal klingt, eine Grundproblematik bleibt bestehen: Wann wird ein Kunstwerk so bedeutend, dass es für die Nachwelt erhalten werden muss? Warum Banksy und nicht Oz oder Tox? Und wer möchte es sich anmaßen, dies zu entscheiden? Verwaltungsbeamte, Bürger, Kuratoren? Verkannte Künstler gab es zu jeder Epoche. Einer der letzten war zum Beispiel der tschechische Fotograf Miroslav Tichý, der Frauen beim Sonnenbaden mit selbstgebastelten Kameras dokumentierte und dafür acht Jahre lang in psychiatrischen Einrichtungen saß. Er führte das Leben eines Obdachlosen. Es dauerte lange, bevor der internationale Kunstzirkus Tichý entdeckte und Gefallen an seinen Werken fand. Geschichte wurde schon immer von Gewinnern geschrieben und es sind meist die Gewinner, die über Kulturdenkmäler entscheiden. Banksy selber wäre vermutlich gegen diese Form von Protektionismus. Graffiti und später Streetart, sind als politische und künstlerische Ausdrucksformen einer Subkultur entstanden, deren Reiz gerade in der Vergänglichkeit der Werke liegt und die sich den Museumstempeln erfolgreich verweigern. Sie würden durch den Denkmalschutz plötzlich eine absurde Form von Musealisierung im öffentlichen Raum erleben. Und würde diese Form der teilweisen Legalisierung nicht sogar zum Ende der Kunstform beitragen?
Doch auch irrwitzige Pointen wären denkbar: Wer ein Graffito entfernen wollte, müsste sich plötzlich aufgrund von Vandalismus eines denkmalgeschützten Kulturguts vor Gericht verantworten. Sprüher könnten plötzlich Hausbesitzer verklagen. Welche Umkehrung der Geschichte!
Die Bild der Kunst von Félice Gritti
HipHop Seminar an der FH-Köln
1. September 2011
Die Studenten meines ehemaligen Kommilitonen Nils Wenzler, der nun seit einiger Zeit ein Seminar an der FH-Köln zum Thema „HipHop und Soziale Arbeit „durchführt , haben im Sommer die HipHop Session MittwochsMalern besucht und dort Gespräche mit meinen Kollegen und mir geführt.
Hier die Ausführungen auf einem Blog unter: http://hiphopseminar.wordpress.com/
Die beiden Artikel die mich und meine Tätigkeit als Leiter des Graffiti- und Jugendkunstprojektes „MittwochsMaler“ zum Gegenstand von studentischen Untersuchungen gemacht haben, finden sich hier:
und hier:
http://hiphopseminar.wordpress.com/2011/07/29/hiphop-session-von-mittwochsmaler/
Am 28. Juni 2011 fand um 16:00 Uhr eine Hip-Hop Session „Graffiti – Malaktion“ im OT Lucky`s Haus in Köln (Am Bilderstöckchen) statt.
Die Aktion ist Teil des Projekts „Mittwochsmaler“, ein eigenständiges Jugendprojekt mit Trägerschaft des SKM (Sozialdienst Katholischer Männer) Köln.

Zum ersten Mal öffnete die Hip-Hop Session ihre Pforten für Besucher durch Live Act`s, Open Mic und ein Barbecue. Gesponsert und ermöglicht wurde das Vorhaben durch den Anbieter O², zusätzlich haben die Jugendlichen aus dem Graffiti-Bereich viel Herzblut in die Vorbereitung investiert. Gestärkt durch Würstchen mit Brot konnten die Kinder an vorbereiteten Wänden ihr Graffiti-Können und ihre Kreativität beweisen. Für die Jüngeren waren Tische mit Papier und Farbstiften vorhanden, um sie langsam an das Thema Graffiti heranzuführen.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch eigene, am Mischpult hergestellte Musik. Auch der setzende Regen konnte den Eifer der Jugendlichen nicht dämpfen…….
Super…Beats vom Rhein..Artikel aus dem Kölner Wochenspiegel
31. August 2011
Super: „Beats vom Rhein“
Mülheim (kg). Im Schatten der Zoobrücke ertönen Beats. Denise Petrovic aus Seeberg (13) und Sebastian Ehrenberg (14) aus Holweide vom Graffiti-Workshop erläutern, was passiert: „Wir haben Nesselstoff geholt und vorher ausgerechnet, wie viel wir brauchen. Den Stoff haben wir dann auf die Dachlatten getackert und danach mit Wandfarbe gestrichen“.
Die Bilderrahmen dienten als Grundlage für Graffiti-Kunst. Insgesamt 14 Workshops inklusive Breakdance, Campdesign, Camptechnik, DJ’ing, Musikproduktion und Recording wurden den Teilnehmern unter dem Motto „Noisy of Nature“ angeboten. Sozialarbeiterin Jenni Klein und Sozialpädagogin Fey Thurm übersetzen das Motto so: „Kinder sind von Natur aus laut, und hier können sie das“. Mit Maurice Kusber bildeten sie das Leitungsteam von „Beats vom Rhein – Noisy of Nature“. Die 80 Jugendlichen zwischen13 und 17 Jahren genossen fünf Tage einen Raum zum Lautsein, für Kreativität und Bewegung.
Link: http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/427055/muelheim
Zulassungsbescheid
25. Juli 2011
Sehr geehrter Herr Kusber,
wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, das Sie zum Wintersemester 11/12 im Studiengang Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit zugelassen worden sind.

