Ein gut recherchierter Artikel-ein Format von lebeART
19. Januar 2012

19. Januar 2012
28. Dezember 2011
Hier ein Buchtipp, gerade beim Tectum Verlag bestellt.“Lernen in Jugendszenen: ein Ausweg aus sozialer Ungleichheit im Bildungssystem?“
Anbei einige Infos und eine kleine Rezension von Uwe Rabe auf socialnet:
Anna Magdalena Ruile
Lernen in Jugendszenen
Ein Ausweg aus sozialer Ungleichheit im Bildungssystem?
Zahlreiche Jugendliche verbringen fast ihre gesamte freie Zeit in sogenannten Jugendszenen. Hier widmen sie sich mit großem Eifer und Enthusiasmus Themen, die ihnen wichtig und bedeutsam erscheinen. Auf Außenstehende wirkt dieses Verhalten wie eine exotische und manchmal auch banale Freizeitbeschäftigung. Bei näherer Betrachtung zeigt sich aber, dass Jugendliche in ihren Szenen zahlreiche Wissensbestände erwerben, von denen sie auch in Zukunft profitieren können, beispielsweise im Beruf. So arbeiten viele Szeneakteure später als Festivalveranstalter, Herausgeber von Szenemagazinen oder Künstleragenten, ohne dafür eine formale Ausbildung durchlaufen zu haben. Anna Ruile spürt in ihrer Untersuchung dieses häufig unterschätzte Szenewissen auf. Dabei geht sie kritisch auch der Frage nach, ob soziale Ungleichheit in informellen Bildungsorten – ähnlich wie in der Schule – eine Rolle spielt.
Rezensionen
„[Es] handelt […] sich in der Tat um eine ganz ausgezeichnete Magisterarbeit, die in konsequenter Gliederung und sprachlich sehr klar einen aktuellen Sachverhalt der Möglichkeiten informellen Lernens herausarbeitet, erläutert und konkretisiert.“
Uwe Rabe, socialnet, 8/2011
25. Dezember 2011
Interessante Ansichten der Autoren des Graffiti Magazines zu den Vorfällen rund um den writer „FOIM “ aus Köln.
5. Dezember 2011
Für alle die das Buch „ODEM -On the run“ kennen, ist auf dem Portal www.berlingraffiti.de ein Videointerview mit ODEM aus dem Jahr 2007 aufgetaucht. Enjoy!!
30. November 2011
TutoProm…Interessant. Es stellt sich mir nur die Frage wie die Schadensersatzforderungen an den besprühten Bahnen der Münchener S-Bahn in Zukunft geregelt bzw. begründet werden sollen.
S-Bahnen bekommen neuen Speziallack – München – Aktuelles – tz-online.de.
27. November 2011
Köln, 24. November 2011. Das Projekt „ARTgerecht – gesprühte Kunst für den Kölner Zoo“, in dessen Rahmen im Frühjahr die rund 320 Meter lange Außenmauer des Kölner Zoos von professionellen Künstlern aus dem Bundesgebiet mit bunten Graffitis gestaltet wurde, fand überwiegend positive Resonanz. Das ergab eine Untersuchung, die von Prof. Dr. Werner Schönig und Studierenden der Katholischen Hochschule (KatHO) NRW, Abteilung Köln im Studiengang Soziale Arbeit in Kooperation mit dem Graffiti- und Jugendkunstprojekt MittwochsMaler des Sozialdienstes Katholischer Männer e.V. (SKM) Köln durchgeführt wurde.
Thema dieser Untersuchung war die sozialräumliche Bewertung der Mauergestaltung. Sie ist im öffentlichen Raum weit sichtbar am Straßenrand angebracht und reizt daher viele Bürger zur Stellungnahme. Entsprechend groß war auch die Antwortbereitschaft. In 223 Interviews haben die Studierenden im April und Mai 2011 drei Personengruppen befragt: Passanten (87), Anwohner der Zoomauer (40) und Teilnehmer/innen einer offenen Facebook-Gruppe im Internet (96). Der Fragebogen für die Facebook-Gruppe konnte auf dem eigens von den Studenten erstellten Blog „ArtgerechteAnsichten“ bearbeitet werden……..
http://www.koelnerzoo.de/servicenavi/presse/pressemeldungen/24112011/
Anmerkung: Ein detaillierter Aufsatz zu den Ergebnissen der Evaluation „ARTgerecht. bzw ARTgerechte Ansichten“ wird aktuell von Prof. Dr. Werner Schönig und mir geschrieben. Die Veröffentlichung ist für den Beginn des Jahres 2012 geplant.
27. November 2011