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Graffiti Prävention der Deutschen Bahn

8. Dezember 2009

Starker Anstieg von Vandalismus und Graffiti / DB intensiviert Vorbeugung

Starker Anstieg von Vandalismus und Graffiti / DB intensiviert Vorbeugung

(pressrelations) – >
Zweite deutschlandweite Tour führt DB-Präventionszug nach Dortmund / deutschlandweit rund 10 Prozent mehr Delikte, 50 Millionen Euro Schaden jährlich / DB steigert Anstrengungen im Präventionsbereich

(Düsseldorf, 5. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn verzeichnet einen starken Anstieg der Delikte durch Vandalismus und Graffiti und intensiviert daher ihre Bemühungen im Kampf gegen dieses Übel. „Vorbeugung gegen Gewalt und Vandalismus ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements. Alle Experten sind sich einig, dass nur durch eine Intensivierung der Präventionsmaßnahmen der Trend umgekehrt werden kann“, sagte der Leiter des Regionalbereichs der DB Sicherheit GmbH, Stefan Engelbrecht, heute bei Vorstellung des Präventionszuges in Dortmund.

Im Verlauf dieses Jahres wurden in Deutschland laut Bundespolizei-Statistik 36.144 Taten gezählt. Dies entspricht einem Anstieg von knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2008: 32.978 Fälle). Im Bundesland NRW wurden 7500 Vandalismus- Delikte verzeichnet; davon 2800 Farbschmierereien. Anhand dieser Zahlen sieht sich die DB in ihrer Auffassung bestärkt, dass Präventionsmaßnahmen ausgeweitet werden müssen.

Ein Instrument bei der Vorbeugung ist der DB-Präventionszug, der im Rahmen der Sicherheitskampagne „Fair und sicher unterwegs“ auf Tour geht. Neben Dortmund macht er in Essen und Köln Halt. Der Präventionszug besteht aus fünf Themenwagen, durch die ein multimedialer Lehrpfad führt. Rund 120 Minuten dauert ein Besuch, der von Experten der DB wie auch der Bundespolizei begleitet wird. Zudem findet innerhalb der Führung ein Konflikt und Situationstraining statt, dass durch Bundespolizisten durchgeführt wird. Neben der Bundespolizei sind die Schweizerischen Bundesbahnen und das Deutsche Forum für Kriminalprävention Partner des Präventionszugs. Neben Schulen, die den Zug besuchen, ist am 5. Dezember, von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr, ein Publikumstag vorgesehen, der allen Interessenten einen Blick in den Präventionszug erlaubt.

Bahninterne Zahlen über Farbschmierereien und Vandalismus weisen zusätzlich aus, dass das Ausmaß der Schäden steigt. „Die Täter schlagen immer intensiver zu“, ergänzt Polizeidirektor Christoph Buik. „Heute werden im Vergleich zu früher ganze Züge besprüht und nicht nur ein einzelnes Graffiti angebracht.“ Auf das Jahr betrachtet, geht die DB davon aus, wie im Vorjahr rund 50 Millionen Euro für die Beseitigung der Schäden aufbringen zu müssen. Der Großraum Dortmund war im Jahr 2008 mit 3.800 Schäden durch Vandalismus, davon 1.000 Farbschmierereien, betroffen. Bereits im ersten Halbjahr 2009 waren es insgesamt 2.400 Fälle, davon 700 Farbschmierereien.

Neben dem Präventionszug unternimmt die DB große Anstrengungen, um die Präventionsarbeit zu verstärken. Beispielweise wurden allein dieses Jahr 46.000 Schüler (2008: 31.000) über Vandalismus und Gefahren auf Bahnanlagen informiert. Hierfür sind eigens 24 Mitarbeiter der Deutschen Bahn deutschlandweit in Schulen unterwegs.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Link:  http://www.firmenpresse.de/pressinfo143430.html

Die Kölner Stadtentwässerungsbetriebe sind nun auch im Antigraffitibusiness

3. Dezember 2009

Graffiti

Mickymaus hat nichts zu lachen

Erstellt 01.12.09, 18:31h

Ein extra Team der Stadtentwässerungsbetriebe reinigt ihre Einrichtungen zum Hochwasserschutz. Die Schutzwände und -mauern bieten auf gut 50 Kilometer Länge am Rhein viel Platz zum Bemalen und Besprühen.

Gaffiti auf dem Pumpwerk

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Mit dem Hochdruckreiniger macht Yasar Özsoy einem Graffiti auf dem Pumpwerk Lohmühlenstraßeden den Garaus. (Bild: Rakoczy)

Köln – Der Mickymaus geht’s an den Kragen. Während Yasar Özsoy den kochend heißen Wasserstrahl auf die Hochwasserschutzwand richtet, verschwindet Stück um Stück das Gesicht der Comicfigur. Dienstagvormittag am Pumpwerk Lohmühlenstraße auf dem Mülheimer Festplatz: Mit einem eigens abgestellten Einsatzteam präsentiert Otto Schaaf, Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe, wie sein Unternehmen gegen Graffiti auf den Einrichtungen zum Hochwasserschutz vorgeht. Die Schutzwände und -mauern bieten auf gut 50 Kilometer Länge am Rhein viel Platz zum Bemalen und Besprühen – ob an Deichabschnitten, Mauern oder Spundwänden. Oder auch an Gebäuden wie dem Pumpwerk, das in Ergänzung zur Mickymaus unter anderem einen Donald-Duck-Kopf und einen Halbmond mit blütenartigen Sternen zeigt. Auch sie müssen verschwinden, diesmal unter einem Strahl aus kaltem Wasser und Quarzsand.

Seitdem Ende 2008 die Fertigstellung der Kölner Hochwasserschutz-Anlagen gefeiert worden sei, habe man mit den lästigen Graffiti zu tun, sagt Schaaf. „In jüngster Zeit hat sich das gehäuft“. Aufs Jahr 2009 hochgerechnet schlage die Beseitigung mit rund 60 00 Euro zu Buche. Zwar gebe es die städtische Anti-Sprayer-Aktion KASA, und gelegentlich habe man auch private Firmen beauftragt, doch „sinnvoll und nötig“ sei es, ein eigenes Team zu haben, um möglichst schnell reagieren zu können. Anfang November wurde es geschaffen. Es besteht aus zwei Männern und ist einem Gruppenleiter unterstellt. Ausgerüstet ist es mit einem Kastenwagen samt Anhänger, in dem sich ein Hochdruckreiniger des Modells „Hot Aqua Blaster“ befindet. Außer Wasser und Sand werden chemische Reinigungsmittel eingesetzt. Die Beseitigung der Graffiti wird dadurch erleichtert, dass die Hochwasserschutzwände mit Wachs und andere Bauwerke mit einem Speziallack beschichtet sind. Per E-Mail oder Telefon (0221 / 221 268 68) können Bürger die Stadtentwässerungsbetriebe auf Graffiti hinweisen. (cs)

Link: http://www.ksta.de/html/artikel/1256137097208.shtml

Videobeitrag des WDR vom 13.11.09 zum Thema : LTN vs. KVB

14. November 2009

Die Mediathek des WDR hat den Bericht vom 13.11.09  online gestellt. Hier geht es zum Beitrag.

Die LTN Jungs haben ja in der letzten Zeit war auch schon in der Kölner City ihre Spuren hinterlassen.

Update auf der „Kölnische Rundschau“..81 Waggons und mehr Details..

14. November 2009

Sprayattacke

81 KVB-Waggons beschmiert

Von Daniel Taab, 13.11.09, 14:22h, aktualisiert 13.11.09, 21:48h

So etwas hat es bei den Kölner Verkehrsbetrieben in diesem Umfang noch nicht gegeben: Mehr als 80 Waggons sind in der Nacht zu Freitag mit „Tags“ und großflächigen Farbattacken verunstaltet worden. Nun sucht die Polizei die Sprayer.

Bahn der KVB

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Bahnen der KVB sind mit „Tags“ verunstaltet worden. (Bild: Hanano)

Köln – So etwas hat es bei den Kölner Verkehrs-Betrieben in diesem Umfang noch nicht gegeben: Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag mehr als 80 Waggons beschmiert. Die Täter kritzelten ihre „Tags“ auf Scheiben, Türen und die Seitenwände. Außerdem besprühten die Schmierfinken viele Waggons großflächig mit Farbe. „Das ist einmalig. Das hat unser Unternehmen noch nie erlebt“, sagte KVB-Sprecher Franz Wolf Ramien und stellte unmissverständlich klar, dass es sich bei den Sprayattacken um eine Straftat handelt. „Es ist kein Kavaliersdelikt. Wir haben Strafanzeige erstattet“, betonte der Sprecher. Die Sprayer waren am Hauptsitz der KVB an der Scheidtweiler Straße unterwegs, außerdem auf dem KVB-Gelände an der Ostheimer Straße in Merheim, in Wesseling auf einem Areal von KVB und Bahn, sowie in Bocklemünd (Ollenhauerring) und in Niehl (Sebastianusstraße).

Die Polizei geht von einer lange geplanten Aktion aus, denn für ihre Sprühattacken hatten die vermutlich mehreren Täter nach dem Betriebsschluss der KVB tief in der Nacht nur rund 90 Minuten Zeit. Gegen 3.30 Uhr entdeckte eine Reinigungskraft im KVB-Depot in Merheim eine vermummte Person, die flüchtete, als sie von der Frau angesprochen wurde. Als die Polizei über den Eindringling auf dem KVB-Areal informiert wurde, waren schon zahlreiche Bahnen beschmiert. Erst am Vormittag kam das gesamte Dilemma ans Tageslicht: 81 Waggons wurden beschädigt. Gesucht werden nun zwei Personen, die etwa 1,80 Meter groß sind und komplett schwarz gekleidet waren.

Die „Tags“ (Markenzeichen) eines polizeibekannten Sprayers könnten die Ermittler auf die Fährte des Täters führen. Immer drei Buchstaben sprüht der Gesuchte seit längerer Zeit auf Gebäude beispielsweise an der Zülpicher Straße, an die Fassade eines Hauses auf den Ringen, auf Autos oder im Juli auf die Fenster der Linie 12. „Die Initialen sind den Kollegen bekannt“, sagte eine Polizeisprecherin. Es müsse geprüft werden, ob die jüngste Attacke durch einen „Trittbrettfahrer“ begangen wurde oder ob es tatsächlich der Flüchtige war. Der Schaden wird auf „mindestens“ mehrere zehntausend Euro geschätzt.

Link: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895335511.shtml

mmmmhh…noch ein Artikel , diesmal sind es 80 Waggons

13. November 2009

Graffiti-Angriff

80 Waggons der KVB beschmiert

So etwas hat es bei den Kölner Verkehrsbetrieben in diesem Umfang noch nicht gegeben: Mehr als 80 Waggons sind in der Nacht zu Freitag mit „Tags“ und großflächigen Farbattacken verunstaltet worden. Nun sucht die Polizei die Sprayer.

Bahn der KVB

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Bahnen der KVB sind mit „Tags“ verunstaltet worden. (Bild: Hanano)

Köln – Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag über 80 Waggons beschmiert. Die Täter kritzelten ihre „Tags“ auf Scheiben, Türen und die Seitenwände. Außerdem besprühten die Schmierfinken die Waggons großflächig mit Farbe. Zwei junge Männer konnten gegen 3.30 Uhr von einer Reinigungskraft auf dem Gelände eines KVB-Depots in Merheim gesehen werden. „Doch als die Frau die vermummten Männer ansprach, flüchteten sie“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittler gehen von einer „konzertierten Aktion“ aus. Die Sprayer waren nach ersten Erkenntnissen am Hauptsitz der KVB an der Scheidtweiler Straße unterwegs, außerdem auf dem KVB-Gelände an der Ostheimer Straße in Merheim, in Wesseling auf einem Areal von KVB und Bahn, sowie in Bocklemünd und in Niehl. Gesucht werden Personen, die etwa 1,80 Meter groß sind und schwarz gekleidet waren. Über die Höhe des Sachschadens ist noch nichts bekannt. Die KVB gab zu dem Vorfall noch keine Stellungnahme ab. (ta)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1246895335511.shtml

Neue Artikel aus Ksta und Kölnische Rundschau

13. November 2009

Graffiti-Attacke gegen KVB

40 Straßenbahnzüge der KVB wurden in der Nacht mit Graffitis besprüht. Zwei Täter konnten zwar entdeckt werden, doch gelang ihnen die Flucht vor der Polizei.

Graffiti KVB

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Wieder wurden Straßenbahnen der KVB mit Graffitis besprüht. (Archivbild: Krasniqi)

KÖLN-Merheim – In der Nacht zum Freitag wurden etwa 40 Straßenbahnzüge im Depot in Merheim von einer Gruppe Graffiti-Sprayer beschädigt. Zwei Täter wurden entdeckt, konnten aber vor der Polizei flüchten. Die KVB wird die besprühten Züge dennoch am Freitag im normalen Verkehr einsetzen. Laut WDR beläuft sich der Schaden an Häusern und Bahnen durch Graffiti jährlich auf 40 Millionen Euro. (ksta)

Link: http://www.ksta.de/html/artikel/1257858511201.shtml


Köln wird´s zu bunt

40 KVB-Wagen mit Graffiti besprüht

Erstellt 13.11.09, 08:32h, aktualisiert 13.11.09, 11:31h

Wer am Freitag die KVB nutzt, sollte sich nicht über bunte Straßenbahnzüge wundern. In Merheim haben Unbekannte gleich 40 Wagen mit Spraydosen attackiert. Eine schnelle Säuberung wird bei dieser großen Zahl wohl nicht möglich sein.

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Graffiti

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Streitthema Graffiti: Für die einen ist es Kunst, für die anderen Schmiererei. Unbestritten ist indes: Die Säuberung besprühter Objekte ist sehr kostspielig. (Bild: dpa)

Köln – Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag ca. 40 Straßenbahnzüge auf dem Depot in Merheim mit Graffiti besprüht. Zwei Täter wurden entdeckt, entkamen der Polizei jedoch. Die KVB wird die besprühten Züge dennoch am Freitag im normalen Verkehr einsetzen. Dem WDR zufolge beläuft sich der Schaden an Häusern und Bahnen durch Graffiti auf 40 Millionen Euro. Während viele das Sprühen mit Farbe als belästigende Schmiererei empfinden, ist es für andere eine Form der Kunst. Allerdings kommen die „Künstler“ nicht für die teuren Säuberungen auf. (reb)

Link: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1257858511218.shtml

Blogpost von den tagtool Erfindern

11. November 2009

Die Erfinder des tagtools aus Wien, genauergesagt von OMA, haben die Veranstaltung „Urban Media Festival Cologne 09“ auf ihrer Seite gepostet. Sehr frische Jungs und sehr hilfsbereit wenn es um Fragen bezüglich des tagtools geht. Grüße an Markus!

Hier ist der Link

Vortrag an der FH-Köln

30. Oktober 2009

Wie auch im letzten Jahr, werde ich einen Vortrag an der FH-Köln abhalten. Die Studenten des Bachelor Studienganges haben auch im WS09/10 ein Seminar über „Soziale Arbeit und HipHop-Kultur“ im Angebot.

Ich werde mit einem historischen Teil beginnen und dann direkt in die Praxis einsteigen. Das Projekt Mittwochs Maler wird auch einen Part in meinem Vortrag einnehmen.

Mehr Infos in Kürze.

Urban Media Festival Cologne…Schedule online

27. Oktober 2009

Die Seite zum “Urban Media Festival Cologne 2009″ steht. Unter dem Link könnt Ihr die Seite besuchen und Euch das Programm des Festivals runterladen.

urbanmediafestival

Wir sehen uns dort.

Gruß Maurice

Lightgraffiti Video online

19. Oktober 2009

Am Samstag haben wir eine lightgraffiti Session mit der“ i-lighta crew“ auf dem Parkdeck des Kölner Bauhauses gemacht.4 Stunden, 133 Photos und ne Menge Spass.

Hier das Video, kurz animiert…mehr davon in Kürze.

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