{"id":403,"date":"2010-01-31T11:51:15","date_gmt":"2010-01-31T09:51:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maurizone.de\/?p=403"},"modified":"2010-01-31T11:51:15","modified_gmt":"2010-01-31T09:51:15","slug":"artikel-im-ksta-januar-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maurizone.de\/?p=403","title":{"rendered":"Artikel im KSTA , Januar 2010.."},"content":{"rendered":"<h3>Langwieriger Ersatz<\/h3>\n<h1>U-Bahn-Kunst zerst\u00f6rt<\/h1>\n<p>Von Matthias Pesch, 27.01.10,\u00a018:59h,\u00a0aktualisiert\u00a027.01.10,\u00a019:02h<\/p>\n<h2>Das Werk \u201eUrbane Strukturen\u201c an der KVB-Station Piusstra\u00dfe ist seit seinem Entstehen im Jahr 1989 mehrfach von Graffiti-Sprayern besch\u00e4digt worden. Der K\u00fcnstler Gerd Winner muss jetzt sogar einen Teil ersetzen.<\/h2>\n<p><!-- Artikelbild\/Vorschau --><\/p>\n<div id=\"ArtikelImgContainer\"><!-- Artikelbild 1 (Vorschau) --><\/p>\n<div id=\"ArtikelImg_1\">..<\/div>\n<p><!-- \/Artikelbild 1 (Vorschau) --> <!-- Artikelbild 1-3 (Zoom) --><\/p>\n<div id=\"ArtikelImgXL_1\">\n<div>\n<div><a title=\"Bild verkleinern\" onclick=\"ImgEnlarge('1', 'off'); return false;\" href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1264185788349.shtml#\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ksta.de\/ks\/images\/mdsBild\/1264186521456l.jpg\" border=\"0\" alt=\"U-Bahnkunst\" \/><\/a><\/p>\n<div><a title=\"Bild verkleinern\" onclick=\"ImgEnlarge('1', 'off'); return false;\" href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1264185788349.shtml#\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ksta.de\/ks\/images\/nl\/icon_lupe-minus.gif\" border=\"0\" alt=\"Bild verkleinern\" width=\"16\" height=\"16\" \/><\/a><\/div>\n<\/div>\n<div>Graffiti-Sprayer haben die Gro\u00dfstadt-Szenen von K\u00fcnstler Gerd Winner schon mehrfach zerst\u00f6rt. (Bild: Bause)<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!-- \/Artikelbild 1-3 (Zoom) --> <!-- max. 2 Thumbnails --><\/p>\n<\/div>\n<p><!-- \/Artikelbild\/Vorschau -->Ehrenfeld &#8211;  Die Debatte \u00fcber Kunst im \u00f6ffentlichen Raum ist neu entbrannt, seit die K\u00f6lner Verkehrs-Betriebe (KVB) in der vorigen Woche die geplante k\u00fcnstlerische Gestaltung von vier der acht Nord-S\u00fcd-Bahnhaltestellen vorgestellt haben. Der renommierte K\u00fcnstler Gerd Winner, sozusagen der Pionier der K\u00f6lner U-Bahn-Kunst, hat seine ganz eigenen Erfahrungen mit diesem Thema gemacht: Sein Werk \u201eUrbane Strukturen\u201c, mit dem 1989 an der Ehrenfelder Piusstra\u00dfe erstmals eine unterirdische Station in K\u00f6ln k\u00fcnstlerisch gestaltet wurde, ist in den vergangenen Jahren von Graffiti-Sprayern immer wieder besch\u00e4digt worden &#8211; und zwar so massiv, dass Winner jetzt einen Teil der unwiederbringlich ruinierten Kunstwerke ersetzen muss.<\/p>\n<p>\u201eAls ich die Sch\u00e4den zum ersten Mal sah, war ich sprachlos\u201c, sagt der 73-J\u00e4hrige, der in Liebenburg im Harz lebt. Seit der Installation Ende der 1980er Jahre h\u00e4tten sich immer wieder Sprayer am Kunstwerk bet\u00e4tigt &#8211; laut Winner allerdings zun\u00e4chst nur auf den metallenen Freifl\u00e4chen zwischen den Bildern, die Nachtszenen aus verschiedenen Gro\u00dfst\u00e4dten zeigen. Erst zur Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft 2006 habe es \u201erichtige Inszenierungen\u201c gegeben, \u201eda begannen die massiven Zerst\u00f6rungen auch der Bilder selbst\u201c. Die Stadt war nach den Worten von Gerd Neweling, Leiter des Amtes f\u00fcr Br\u00fccken und Stadtbahnbau, von den Besch\u00e4digungen gleichfalls \u00fcberrascht. In fr\u00fcheren Jahren, so Neweling, h\u00e4tten Sprayer die Werke anderer K\u00fcnstler verschont. \u201eVon diesem Paradigmenwechsel in der Szene sind wir kalt erwischt worden.\u201c<\/p>\n<p>Seitdem hat die Stadt mehrere Versuche gestartet, die Bilder &#8211; eine Verbindung von Malerei, Fotografie und Siebdruck &#8211; zu reinigen. Teils mit mehr, teils mit weniger Erfolg. Knapp zehn der Farbtafeln sind laut Winner inzwischen so besch\u00e4digt, dass sie nicht mehr restauriert werden k\u00f6nnen. Er arbeite derzeit an neuen Bildern &#8211; ebenfalls Stadtansichten &#8211; , die auf die zerst\u00f6rten Tafeln gesetzt werden sollen. Vier weitere Tafeln sollen restauriert werden, die \u00fcbrigen Bilder wurden nach den Worten Newelings nach dem zweiten Graffiti-\u201eAnschlag\u201c mit einer Schutzschicht versehen und k\u00f6nnten jetzt \u201emit relativ geringem Aufwand\u201c gereinigt werden. Die neuen Tafeln werden laut Neweling noch zum allergr\u00f6\u00dften Teil von der Versicherung bezahlt; f\u00fcr die Restaurierung m\u00fcsse die Stadt aufkommen. Winner geht davon aus, dass die Arbeiten in etwa einem halben Jahr erledigt sein werden.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler pl\u00e4diert trotz seiner negativen Erfahrungen nachdr\u00fccklich f\u00fcr Kunst im \u00f6ffentlichen Raum. \u201eEs w\u00e4re katastrophal, wenn wir vor den Sprayern kapitulieren w\u00fcrden\u201c, so Winner. Es sei dar\u00fcber hinaus wichtig, dass sich nicht nur Kultur-Interessierte in Museen mit Kunst auseinandersetzen, sondern \u201eauch die einfachen Menschen in der U-Bahn\u201c. Amtsleiter Neweling sieht das \u00e4hnlich, fordert aber, dass solche Kunst k\u00fcnftig zwingend von Beginn an mit entsprechendem Schutz versehen werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Link:<a href=\"http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1264185788349.shtml\">http:\/\/www.ksta.de\/html\/artikel\/1264185788349.shtml<\/a><\/p>\n<p><!-- Relations --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Langwieriger Ersatz U-Bahn-Kunst zerst\u00f6rt Von Matthias Pesch, 27.01.10,\u00a018:59h,\u00a0aktualisiert\u00a027.01.10,\u00a019:02h Das Werk \u201eUrbane Strukturen\u201c an der KVB-Station Piusstra\u00dfe ist seit seinem Entstehen im Jahr 1989 mehrfach von Graffiti-Sprayern besch\u00e4digt worden. Der K\u00fcnstler Gerd Winner muss jetzt sogar einen Teil ersetzen. .. Graffiti-Sprayer haben die Gro\u00dfstadt-Szenen von K\u00fcnstler Gerd Winner schon mehrfach zerst\u00f6rt. 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