{"id":184,"date":"2008-12-29T11:23:56","date_gmt":"2008-12-29T09:23:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maurizone.de\/?p=184"},"modified":"2008-12-29T11:23:56","modified_gmt":"2008-12-29T09:23:56","slug":"potsdambrandenburg-will-neue-wege-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.maurizone.de\/?p=184","title":{"rendered":"Potsdam(Brandenburg) will neue Wege gehen."},"content":{"rendered":"<h1><strong><span style=\"font-size: medium; font-family: Arial,Helvetica;\">Stadt will Graffiti als Kunstform f\u00f6rdern<\/span><\/strong><\/h1>\n<p><!--              \/Titel          - --> <!--              Vorspann            --><\/p>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><strong><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.pnn.de\/pubs\/potsdam\/29-po-16895.gif\" alt=\"\" hspace=\"3\" align=\"left\" \/><\/span><\/strong><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,helvetica;\">Zweit\u00e4gige Veranstaltung in der einstigen Skaterhalle ohne Zwischenf\u00e4lle aber mit viel Farbe an den W\u00e4nden \/ Seemann: Bis M\u00e4rz soll Konzept mit legalen Graffiti-W\u00e4nden im Stadtbild stehen (28.12. 2008) <\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><!--              \/Vorspann          - --><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">Innenstadt \u2013 Die Stadtverwaltung will Graffiti als eigenst\u00e4ndige Kunstform aktiv f\u00f6rdern. Das sagte die Fachbereichsleiterin Kultur und Museum, Birgit-Katharine Seemann am Rande der zweit\u00e4gigen Kunstaktion in der vor dem Abriss stehenden Skaterhalle am Wochenende. Mehr als 300 vornehmlich Jugendliche kamen an beiden Tagen, um zu sprayen, Musik zu machen und zu h\u00f6ren oder Solidarit\u00e4t zu zeigen. <\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><!--              Text          - --><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">\u201eWir wollen deutlich machen, dass Hip Hop als Kultur und Kunst auch Platz braucht in Potsdam. Dazu geh\u00f6rt, dass wir f\u00fcr legale Graffiti-W\u00e4nde k\u00e4mpfen\u201c, sagte Benjamin Bauer, Veranstalter der zweit\u00e4gigen Aktion. Die Forderung scheint mittlerweile nicht mehr auf taube Ohren in der Stadtverwaltung zu sto\u00dfen. Seemann best\u00e4tigte, dass bis M\u00e4rz ein Graffiti-Konzept f\u00fcr Potsdam stehen soll, in dem legale W\u00e4nde zum Sprayen aufgelistet werden. Dazu hat Bauer bereits eine Liste vorbereitet, auf der 16 geeignete Fl\u00e4chen aufgef\u00fchrt sind. \u201eZuallererst m\u00fcssen die nat\u00fcrlich sichtbar sein und nicht versteckt\u201c, so Bauer. Kunst m\u00fcsse schlie\u00dflich gesehen werden. Au\u00dferdem ben\u00f6tige man mindestens zehn Quadratmeter Gr\u00f6\u00dfe um ein anst\u00e4ndiges Bild entwerfen zu k\u00f6nnen. Geeignete W\u00e4nde bef\u00e4nden sich laut Bauer am alten Betonwerk in der N\u00e4he des Bahnhofs Rehbr\u00fccke, bei den ehemaligen Kasernen an der Nedlitzer Stra\u00dfe oder an der Schallmauer im Kirchsteigfeld.<\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">Birgit-Katharine Seemann sagte, in den n\u00e4chsten Wochen wolle man mit Eigent\u00fcmern und Anwohnern der benannten W\u00e4nde in Gespr\u00e4che treten. \u201eDa braucht es Toleranz und Respekt auf beiden Seiten\u201c, betonte die Fachbereichsleiterin, die vor allem darauf einwirken will, \u201edass endlich mehr \u00fcber Inhalte als \u00fcber Konflikte geredet wird\u201c. Graffitis m\u00fcssten als Kunstwerke endlich Anerkennung finden, \u201eim Sommer haben wir an der Schiffbauergasse eine Spray-Aktion veranstaltet, da sind wunderbare Sachen entstanden\u201c, sagte Seemann. <\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">Sie verwies auf die \u00f6sterreichische Hauptstadt Wien, die ein \u201eabsolut gelungenes Beispiel im Umgang mit Graffitis geschaffen hat\u201c. Die durchaus konflikttr\u00e4chtige Situation zwischen historischen Bauten und Jugendkultur sei vergleichbar mit der von Potsdam. Die Wiener b\u00f6ten im Internet einen Wegweiser mit allen legalen Spray-Fl\u00e4chen an, gleichzeitig sind die W\u00e4nde im Stadtbild mit einem Piktogramm gekennzeichnet. \u201eDazu gibt es Regeln, zum Beispiel, dass leere Spraydosen nat\u00fcrlich entsorgt werden m\u00fcssen.\u201c Das Wiener Konzept funktioniere, wie sie erfahren hat. \u00c4hnliches w\u00fcnscht sich die Kultur-Fachbereichsleiterin auch f\u00fcr Potsdam.<\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">Veranstalter Benjamin Bauer begr\u00fc\u00dfte die gegenseitige Ann\u00e4herung, machte aber auch deutlich, dass andere Konflikte noch nicht gekl\u00e4rt seien. So stehe die Anzeige der Stadt wegen der im November unerlaubten Nutzung der damals schon geschlossenen Skaterhalle f\u00fcr eine Party immer noch. Die Staatsanwaltschaft erkl\u00e4rte, derzeit noch zu ermitteln. \u201eWarum ist die eine Party, die ebenso gut organisiert und friedlich war, eine Straftat, die andere, die wir jetzt am Wochenende feiern aber nicht? Warum kommt bei der einen eine Hundertschaft, w\u00e4hrend bei der anderen zwei Polizisten ausreichen, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist?\u201c Bauer forderte, dass der \u201eunsachgem\u00e4\u00dfe\u201c Polizeieinsatz aufgekl\u00e4rt werde. Des weiteren ist die Situation der in Potsdam durchaus beachtlichen und aktiven Skaterszene unbefriedigend \u2013 erst recht nach der Schlie\u00dfung der Skaterhalle. \u201eWir haben nun kein Winterquartier.\u201c Das Wetter erm\u00f6gliche nur bedingt Freiluft-Skaten. \u201eWenn \u00fcberhaupt bleibt uns derzeit nur die Anlage im Garten des Lindenparks, aber auch die ist drau\u00dfen und bei K\u00e4lte und Eis nicht nutzbar\u201c, so Bauer. Deshalb wolle man f\u00fcr eine neue Skaterhalle k\u00e4mpfen.<\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">Die Graffiti-Bilder, die an den W\u00e4nden der alten Skaterhalle entstanden sind, sollen in einer Dokumentation den geplanten Abriss des Geb\u00e4udes \u00fcberleben, k\u00fcndigte indes die Kultur-Fachbereichsleiterin Birgit-Katharine Seemann an. <\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small; font-family: Arial,Helvetica;\">Kay Grimmer<\/span><\/h1>\n<p><!--              \/Text          - --><\/p>\n<p><!-- Seitenanfang --> <!--td width=\"9\" valign=\"top\" height=\"100%\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/..\/images\/img\/blank.gif\" mce_src=\"..\/..\/images\/img\/blank.gif\" width=\"2\" \t\t\t            height=\"25\"><\/td-->Quelle:http:\/\/www.pnn.de\/Pubs\/potsdam\/pageviewer.asp?TextID=16895<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stadt will Graffiti als Kunstform f\u00f6rdern Zweit\u00e4gige Veranstaltung in der einstigen Skaterhalle ohne Zwischenf\u00e4lle aber mit viel Farbe an den W\u00e4nden \/ Seemann: Bis M\u00e4rz soll Konzept mit legalen Graffiti-W\u00e4nden im Stadtbild stehen (28.12. 2008) Innenstadt \u2013 Die Stadtverwaltung will Graffiti als eigenst\u00e4ndige Kunstform aktiv f\u00f6rdern. 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