Archiv für 'broken windows'

Infos von Udu ,zum Sokofilm HH der auf dem NDR ausgestrahlt wurde und auf die Reaktion der HH Polizei

23. Oktober 2010, admin

Es wäre angebracht, wenn nicht nur Pädagogen den Polizei- Newsletter beziehen und lesen, sondern vorrangig diejenigen, für die er erarbeitet wurde; denn was die Polizei immer wieder von der Broken- Windows- These behauptet, wurde längst widerlegt und im Polizei- Newsletter Nr. 97 (April 2007) folgendermaßen veröffentlicht.
Zitat:
„11. Broken Windows: Neue Beweise aus New York City und ein soziales
Experiment in 5 Städten
Diese Studie greift nochmals die Studie von George Kelling und William
Sousa aus dem Jahr 2001 auf, in der behauptet wurde, dass das Ahnden
kleinerer Verstöße helfen könne, schwere Verbrechen zu reduzieren (die
„broken-window“-Hypothese). Kriminalitätsdaten von New York City aus
den Jahren 1989 bis 1998 und Ergebnisse eines sozialen Experiments
namens “Moving to Opportunity” (MTO) in fünf Städten (New York,
Chicago, Los Angeles, Baltimore, und Boston) werden analysiert. MTO
konzentrierte sich auf 4.600 Familien mit geringem Einkommen, die in
sozialen Wohnungsbaugebieten mit einer hohen Rate sozialer Unruhe
lebten. Per Zufallsprinzip bekamen die Familien Wohngutscheine zum
Umzug in ruhigere Gegenden. Es gab keine Hinweise darauf, dass das
„broken-windows“-Vorgehen Kriminalität reduziert oder dass die
Änderung seines erwünschten Zwischenergebnisses – Unruhe selbst –
ausreicht, um Veränderungen in kriminellem Verhalten zu bewirken.
Quelle: Harcourt, B. E., & Ludwig, J (2006). Broken windows: New
evidence from New York City and a five-city social experiment, in:
UNIVERSITY OF CHICAGO LAW REVIEW 73, 271-320.
NS“

Mittlerweile haben viele Städte die Feststellung machen können, dass illegale Graffiti dort vermehrt auftreten, wo die Strafverfolgung besonders intensiv geführt wird und legale Flächen abgebaut wurden (Köln) und dort, wo es legale Großflächen gibt, das illegale Sprühen sich reduziert (Wiesbaden/Bochum)
(1 Graffito, 2 u. mehr Graffiti)

Wer sich den Film von der Selbstdarstellung der EG Graffiti HH bei Youtube anschaut, wird bemerken, dass es kein Ruhmesblatt ist, wenn ein Soko- Beamter, der seit 1995 mit Graffiti befasst ist, nicht den Schriftzug „Rätsel“ entziffern kann und welche sonstigen, dubiosen Kenntnisse zum Besten gegeben wurden.

Jugendliches Fehlverhalten muss zeitnah durch Pädagogen aufgefangen und bewältigt werden.
Wer Jugendlichen Werte vermitteln will, muss als Erwachsener diese Werte vorleben.
Wer Jugendlichen Grenzen setzen will, muss ihnen zuvor auch Freiräume zubilligen.

Quelle : Hip Hop Hamburg e.V.
c/o Barbara Uduwerella

Voila..hier der Text zur Broken Windows Theorie

3. September 2009, admin

Danke an Barbara Uduwerella, die mir den Text hat zukommen lassen.

____________________________________________________________________________________________________________

Broken Windows: Neue Beweise aus New York City und ein soziales

Experiment in 5 Städten

Diese Studie greift nochmals die Studie von George Kelling und William

Sousa aus dem Jahr 2001 auf, in der behauptet wurde, dass das Ahnden

kleinerer Verstöße helfen könne, schwere Verbrechen zu reduzieren (die

„broken-window“-Hypothese).

Kriminalitätsdaten von New York City aus den Jahren 1989 bis 1998 und Ergebnisse eines sozialen Experiments namens “Moving to Opportunity” (MTO) in fünf Städten (New York,Chicago, Los Angeles, Baltimore, und Boston) werden analysiert.

MTO konzentrierte sich auf 4.600 Familien mit geringem Einkommen, die in

sozialen Wohnungsbaugebieten mit einer hohen Rate sozialer Unruhe

lebten. Per Zufallsprinzip bekamen die Familien Wohngutscheine zum

Umzug in ruhigere Gegenden. Es gab keine Hinweise darauf, dass das

„broken-windows“-Vorgehen Kriminalität reduziert oder dass die

Änderung seines erwünschten Zwischenergebnisses – Unruhe selbst –

ausreicht, um Veränderungen in kriminellem Verhalten zu bewirken.

Quelle: Harcourt, B. E., & Ludwig, J (2006). Broken windows: New

evidence from New York City and a five-city social experiment, in:

UNIVERSITY OF CHICAGO LAW REVIEW 73, 271-320.

NS

Seitenanfang

Seitenanfang